von Donnerstag 9. bis Sonntag 12. Dezember 2021, 3 Nächte 
Arrangement 4
Rigoletto
G. Verdi
Wie schon in seiner Luisa Miller ist Verdis titelgebende Figur Rigoletto kein Mann von Rang, sondern ein Vertreter des Volkes, in diesem Fall ein missgestalteter Hofnarr. Mit größter Sorgfalt widmete sich der Komponist der psychologischen Ausgestaltung seines Helden. Dies mag damit zusammen hängen, dass die venezianische Zensur die Oper anfangs wegen Majestätsbeleidigung verboten hatte und diese erst nach zahlreichen Änderungen auf die Bühne gebracht werden konnte. Da das Libretto mehrmals stark verändert und auch der szenische Aufbau ins Schwanken gebracht wurde, musste die Einheit des Stücks auf andere Weise gewahrt und wiederhergestellt werden. So verlegte Giuseppe Verdi (1813-1901) diese in den persönlichen, tragischen Konflikt des Rigoletto, der für die Handlung und den Zusammenhang der Figuren untereinander entscheidend ist. Dem Komponisten gelang es vortrefflich, Rezitative, Arien und Duette zu einer höheren musikalischen Einheit zusammen zu fassen und die alte Struktur der Nummernoper aufzulösen. Er selbst sah sein Werk sogar als revolutionär an.
Nachdem die Musik von Zeitgenossen, vor allem von Anhängern Richard Wagners, als zu seicht und oberflächlich kritisiert worden war, konnte erst Igor Strawinsky dieses Urteil aufheben: Er äußerte sich lobend über den Einfallsreichtum der Oper. Heute gehört „Rigoletto“ zum Standardrepertoire jedes Opernhauses und die beliebten, äußerst anspruchsvoll zu singenden Arien “La donna è mobile” oder “Caro nome” werden auch in Liederabenden gerne isoliert dargeboten.
Rigoletto, G. Verdi, am 10.
Daniele Callegari - Monique Wagemakers
Olga Peretyatko, Rinat Shaham, Christopher Maltman,
Benjamin Bernheim
Der 1985 in Paris geborene Benjamin Bernheim ist ein lyrischer Tenor, dessen Debutalbum 2019 bei der Deutschen Grammophon erschien. Bernheim gilt als hervorragender Interpret des italienischen und französischen Fachs. Nach Abschluss seines Studiums wurde er in das Züricher Opernstudio aufgenommen. 2012 debütierte er bei den Salzburger Festspielen, im Anschluss daran war er auch bei den Pfingstfestspielen in Salzburg zu Gast. Markante Stationen seiner aufstrebenden Karriere waren die Semperoper Dresden, das Opernhaus Zürich, die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House und das Teatro alla Scala. Konzertant trat Bernheim in Puccinis „Messa di Gloria“ mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Antonio Pappano sowie bei einem Konzert anlässlich der Feierlichkeiten „150 Jahre Staatsoper am Ring“ auf. 2019 gab der junge Künstler sein gefeiertes Rollendebüt als Duca in „Rigoletto“ an der Bayerischen Staatsoper, nachdem er als Alfredo in einer Aufsehen erregenden Inszenierung von „La Traviata“ an der Opéra de Paris mit seiner Bühnenpartnerin Pretty Yende als Violetta für Furore gesorgt hatte.
Benjamin Bernheim, Grigory Shkarupa
Gran Teatre del Liceu



Hotelinformationen für Barcelona 4
Barcelona, Neri Relais & ChâteauxBarcelona, Neri Relais & Châteaux
Neri Relais & Châteaux *****
Das Hotel Neri Relais & Châteaux ***** liegt wunderschön im gotischen Viertel von Barcelona, unweit der Kathedrale und nur etwa zehn Gehminuten vom Teatre del Liceu entfernt. Das Haus ist in einem ehemaligen Palast aus dem 18. Jhdt. untergebracht. Die nur 22 Zimmer sind komfortabel und modern ausgestattet und in warmen Farben gehalten. Neben Restaurant, Bar und Terrasse zum Innenhof bietet es einen kleinen Dachgarten, der in den Abendstunden zu einem Cocktail einlädt. Genießen Sie hier die besondere Atmosphäre der Stadt.



Pauschalpreis pro Person für Barcelona 4
EZ-Zuschlag/ Nacht
Neri Relais & Châteaux
1.860,- Euro
110-180,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.