von Dienstag 23. bis Freitag 26. Mai 2023, 3 Nächte 
Arrangement 19
Liederabend Juan Diego Flórez
Der peruanische Belcanto-Tenor Juan Diego Flórez (*1973) begeisterte sich zunächst für die Volksmusik seines Heimatlandes sowie Rock- und Popmusik, bevor er mit 17 Jahren seinen ersten Musikunterricht am Nationalkonservatorium erhielt. Es folgte ein Stipendiat am Curtis Institute of Music in den USA, wo Flórez auch erste Opernerfahrung sammelte. Seinen internationalen Durchbruch feierte Flórez beim alljährlich im italienischen Pesaro stattfindenden Rossini Festival, als er – anstelle seiner geplanten Nebenrolle – kurzfristig für die Titelpartie des Corradino einsprang. Noch im gleichen Jahr folgte sein sensationelles Debut an der Mailänder Scala unter dem Dirigat Riccardo Mutis. Weltweite Engagements in allen großen Häusern folgten, darunter an der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York, der Bayerischen Staatsoper, den Salzburger Festspielen, das Festspielhaus in Baden-Baden und die Zürcher Oper.
Mehrere seiner CD-Einspielungen wurden mit dem Echo Klassik prämiert. 2007 wurde Flórez der Orden El Sol del Perú – die höchste peruanische Staatsauszeichnung – verliehen. Seine 2011 gegründete Sinfonía por Perú ermöglicht heute Kindern in 20 Zentren den Zugang zu musikalischer Bildung. Für sein soziales Engagement wurde Floréz in die Riege der Goodwill Ambassadors der UNESCO aufgenommen.
Liederabend Juan Diego Flórez, am 24.
Arienabend
Klavier: Vincenzo Scalera
Palau de la Musica
Parsifal, R. Wagner, am 25.
Josep Pons - Claus Guth
Elena Pankratova, Isabella Gaudi, Núria Vilà, Nikolai Schukoff,
Matthias Gœrne
Der Weimarer Bariton Matthias Goerne - 2017 mit dem ECHO Klassik in der Kategorie „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet - ist auf allen großen internationalen Opernbühnen zu Gast. Er studierte bei Professor Hans-Joachim Beyer, Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau. Nach seinem erfolgreichen Operndebüt als Papageno (Die Zauberflöte) bei den Salzburger Festspielen führten ihn seine Engagements etwa an die Wiener und die Bayerische Staatsoper, das altehrwürdige Royal Opera House, die Opéra National de Paris, das Teatro Real in Madrid, das Opernhaus Zürich, die Staatsoper Berlin, die Metropolitan Opera in New York oder das legendäre Teatro alla Scala in Mailand. Zu seinem Rollenrepertoire zählen neben Wagners Wolfram (Tannhäuser), Amfortas (Parsifal), Marke und Kurwenal (Tristan und Isolde), Wotan (Die Walküre, Das Rheingold), Wanderer (Siegfried) auch die Partien des Pizarro (Fidelio), Orest (Elektra) sowie die Titelpartie in Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg.
Neben dem Opernrepertoire singt Goerne (*1967) regelmäßig Konzert- und Kunstliederabende. Während der fortwährenden Corona-Pandemie mahnt Goerne immer wieder vor einem Bankrott der Kultur: „Ich bin gespannt, was in fünf bis zehn Jahren von der wundervollen deutschen Orchester- und Theaterlandschaft noch übrig ist.“
Matthias Gœrne,
René Pape
Ein Bass durch und durch - der gebürtige Dresdner René Pape debütierte bereits während seines Gesangsstudiums an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, woraufhin er sogleich ein festes Engagement erhielt. Seit 1991 tritt Pape bei den Salzburger Festspielen auf, 1994 sang er erstmals bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle des Fasolt (Das Rheingold) – zahlreiche Wagner-Rollen folgten. Weitere Engagements führten den 1964 geborenen Bass in alle großen Opernhäuser der Welt, darunter das Royal Opera House, die Metropolitan Opera, die Opera Nationale de Paris sowie die Wiener Staatsoper, Semperoper, Bayerische Staatsoper oder die Mailänder Scala. Neben seiner Opernpräsenz begeistert Pape regelmäßig in von Kritikern wie Publikum gleichermaßen hochgelobten Solisten- und Konzertabenden, in dessen Rahmen er mit Spitzenorchestern unter gefeierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin und Kirill Petrenko auftritt.
Seine CD-Einspielungen wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit zwei Grammy Awards sowie dem Echo Klassik. Für seine herausragenden künstlerischen Leistungen wurden Pape unter anderem der Österreichische Musiktheaterpreis (2017) sowie zuletzt der Europäische Kulturpreis Taurus (2019) verliehen.
René Pape, Evgeny Nikitin, Paata Burchuladze
Gran Teatre del Liceu



Hotelinformationen für Barcelona 19
Barcelona, Neri Relais & ChâteauxBarcelona, Neri Relais & Châteaux
Neri Relais & Châteaux *****
Das Hotel Neri Relais & Châteaux ***** liegt wunderschön im gotischen Viertel von Barcelona, unweit der Kathedrale und nur etwa zehn Gehminuten vom Teatre del Liceu entfernt. Das Haus ist in einem ehemaligen Palast aus dem 18. Jhdt. untergebracht. Die nur 22 Zimmer sind komfortabel und modern ausgestattet und in warmen Farben gehalten. Neben Restaurant, Bar und Terrasse zum Innenhof bietet es einen kleinen Dachgarten, der in den Abendstunden zu einem Cocktail einlädt. Genießen Sie hier die besondere Atmosphäre der Stadt.



Pauschalpreis pro Person für Barcelona 19
EZ-Zuschlag/ Nacht
Neri Relais & Châteaux
2.690,- Euro
110-180,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.