von Donnerstag 21. bis Sonntag 24. März 2024, 3 Nächte
Arrangement 24
Die Zauberflöte
W. A. Mozart
W. A. Mozart (1756-1791) schuf mit diesem einzigartigen Bühnenwerk ein Stück Musikgeschichte, das seit seiner Uraufführung im September 1791 zu einer der weltweit beliebtesten und meist gespielten Opern avancierte.
Als der Theater,- und Lebemann Emanuel Schickaneder im Jahr 1790 an den finanziell und psychisch angeschlagenen Komponisten herantrat und ihm ein märchenhaftes Libretto vorlegte, war Mozart sofort davon angetan und ergänzte das Stück um freimaurerische Ideale und Riten, die damals in Mode waren. Diese gaben der „Zauberflöte“ eine gänzlich andere Bedeutung und wandelten das Stück von einer bunten Zauberposse in einen fast testamentarisch anmutenden Appell an die Humanität – ganz im Stil des Zeitgeistes der Wiener Klassik. Musikalisch vereint diese Große deutsche Oper bzw. Singspiel unterschiedliche Stile wie die opera seria, die opera buffa und die tragédie lyrique. Mozarts Genius vereinte hier die französische Romanze, die italienische Arie und das deutsche Lied zu einem faszinierenden Kaleidoskop, das junge wie alte Zuhörer gleichermaßen begeistert. Beliebte Arien aus der „Zauberflöte“ wie „Der Vogelfänger bin ich ja, „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen”, oder „Dies Bildnis ist bezaubernd schön”, sind für jedermann leicht zugänglich. Goethe attestierte, dass allein diese Musik eine würdige Begleitung seines Faust abgegeben hätte.
Die Zauberflöte, W. A. Mozart, am 22.
Killian Farrell - Josef Ernst Köpplinger
Semperoper
Die Frau ohne Schatten
R. Strauss
Mit „Die Frau ohne Schatten“ schuf Richard Strauss (1864-1949) seine einzige in der Märchenwelt verankerte Oper. Im Jahr 1919 unter den Eindrücken des 1. Weltkrieges entstanden versinnbildlicht die Oper Menschlichkeit – und wirft mit ihrer tiefgreifenden Symbolik gleichzeitig zahlreiche Rätsel auf.
Der Kaiser erbeutet auf der Jagd eine Feentochter und vermählt sich mit ihr. Diesen Ehebund verbindet der Bann, dass die Feentochter menschlich werden muss: die Fähigkeit zu gewinnen, einen Schatten zu werfen – eine Mutter zu werden. Andernfalls müsse die Kaiserin ins Geisterreich und der Kaiser zu Stein erstarren. Doch auch kurz vor Ablauf der Frist wirft die Kaiserin noch immer keinen Schatten. Mithilfe ihrer manipulativen Amme versucht die Kaiserin, einer verheirateten, jedoch gewollt kinderlosen Färberin deren Schatten abzuhandeln. Zwar lässt sich die Färberin zunächst darauf ein, doch kurz vor Ende der Frist zeigt sich, dass nicht nur die Kaiserin und ihr Mann, sondern auch das Färberehepaar sich tugendhaften Prüfungen stellen muss. Der Färber, die Färberin und der Kaiser können ihre Tugend bewahren. Als die Kaiserin in der letzten Prüfung den angebotenen Schatten der Färberin ablehnt, da sie nicht eines anderes Paares Glück zerstören möchte, erreicht sie wahre Menschlichkeit und der Bann ist gebrochen.
Die Frau ohne Schatten, R. Strauss, am 23., Premiere, 16.00 Uhr
Christian Thielemann
Christian Thielemann zählt seit vielen Jahren zu den großen deutschen Dirigenten unserer Zeit. Geboren 1959 im damaligen West-Berlin, begann er seine berufliche Laufbahn in seiner Geburtsstadt an der Deutschen Oper unter keinem geringeneren als Herbert von Karajan (1908-1989). Über verschiedene Stationen u. a. in Karlsruhe und Düsseldorf wechselte er 1988 als – damals jüngster Generalmusikdirektor – nach Nürnberg. Neun Jahre später kehrte Thielemann zurück nach Berlin an die Deutsche Oper, leitete anschließend von 2004 bis 2011 die Münchner Philharmoniker, jeweils ebenfalls in den Positionen des Generalmusikdirektors. Seit 2010 wirkt Thielemann bei den Bayreuther Festspielen mit. 2015 wurde er dort zum Musikdirektor ernannt. In der Spielzeit 2012/13 wechselte er nach Dresden zur Sächsischen Staatskapelle und übernahm zusätzlich 2013 die Position des Künstlerischen Leiters bei den Salzburger Osterfestspielen. Eine enge Bindung pflegt Christian Thielemann zu den Berliner und Wiener Philharmonikern.
Für seine Leistungen erhielt Thielemann zahlreiche Auszeichnungen und Würdigungen, darunter seine Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar, den Richard-Wagner-Preis, den Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper sowie seine Ehrenmitgliedschaft an der Royal Academy of Music in London und der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg.
Christian Thielemann - David Bösch
Camilla Nylund
Wenn man die großen Stimmen unserer Zeit im klassisch-romantischen Repertoire aufzählt, darf die Finnin Camilla Nylund (*1968) nicht fehlen. Nach Festengagements in Hannover und Dresden wird die in Vaasa geborene Sopranistin weltweit vor allem für ihre (Titel-)Partien in Werken von Richard Wagner und Richard Strauss gefeiert: Elisabeth – mit dieser Tannhäuser-Rolle gab sie 2011 ihr Bayreuther Festspiel-Debüt –, Elsa, Sieglinde, Arabella, Ariadne oder Salome zählen unter anderem zu ihrem Repertoire, welche sie inzwischen nach Wien, New York, Mailand, München, Berlin, Salzburg oder Zürich geführt haben.
In Anerkennung ihrer künstlerischen Leistung erhielt Nylund nationale und internationale Auszeichnungen, darunter die Ernennung zur Sächsischen Kammersängerin im Jahr 2008, die Pro Finlandia Medaille (2013), den finnischen Staatspreis für Musik 2019 sowie im gleichen Jahr die Ernennung zur Österreichischen Kammersängerin.
Camilla Nylund, Evelyn Herlitzius, Eric Cutler, N.N.
Semperoper



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1.420,- Euro
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