von Samstag 4. bis Dienstag 7. Juni 2022, 3 Nächte 
Arrangement 39
Sinfonie Nr. 3 d-Moll, G. Mahler, am 5., 11.00 Uhr
Semyon Bychkov
Der Dirigent Semyon Bychkov ist vor allem für seine Interpretationen des Kernrepertoires bekannt, arbeitete aber ebenso eng mit vielen außergewöhnlichen zeitgenössischen Komponisten wie Luciano Berio, Henri Dutilleux oder Maurizio Kagel zusammen, aktuell u. a. mit Julian Anderson. Er steht am Pult aller großen Opern- und Konzerthäuser der USA und Europas. Neben seiner Position als Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie trägt er Ehrentitel des BBC Symphony Orchestra und der Royal Academy of Music. 2015 wurde Bychkov von der Jury des International Opera Awards zum Dirigenten des Jahres gewählt.

Bychkov, 1952 im damaligen Leningrad geboren, genoss bereits seit seinem fünften Lebensjahr eine außerordentlich privilegierte musikalische Ausbildung und studierte Klavier. Mit 13 Jahren begann er mit dem Dirigierunterricht. Vier Jahre später folgte die Aufnahme am Leningrader Konservatorium als Schüler von Ilja Musin. Als ihm nach Gewinn des einflussreichen Rachmaninow-Dirigentenwettbewerb wegen seiner politischen Einstellung der Preis verweigert wurde, die Leningrader Philharmonikern zu dirigieren, verließ Bychkov die ehemalige Sowjetunion und emigrierte 1975 in die USA. Mitte der 1980er Jahre kehrte er nach Europa zurück und begann seine internationale Karriere, als er mehrfach für bekannte Kollegen einsprang und Orchester wie das New York Philharmonic, die Berliner Philharmoniker oder das Koninklijk Concertgebouworkest dirigierte. 1997 wurde er Chefdirigent des WDR-Sinfonieorchesters Köln, ein Jahr später Chefdirigent der Dresdner Semperoper.
Semyon Bychkov
Wiebke Lehmkuhl
NDR Elbphilharmonie Orchester
Elbphilharmonie
Tannhäuser, R. Wagner, am 5., Neuproduktion
Kent Nagano - Kornel Mundruczo
Jennifer Holloway, Tanja Ariane Baumgartner,
Georg Zeppenfeld
Engagements führen den aus Westfalen stammenden Bass Georg Zeppenfeld auf alle namhaften Bühnen der Welt, darunter Bayreuth, London, Mailand, München, New York, Salzburg und Wien. 2015 wurde Zeppenfeld der Titel des Kammersängers der Semperoper Dresden, an der er regelmäßig zu Gast ist, verliehen.
Mit seiner charismatischen Bühnenpräsenz begeistert der 1970 geborene Sänger sowohl in großen Opernproduktionen als auch im Konzert. Zu seinem breiten Rollen- und Gesangsrepertoire gehören unter anderem die Partien des Sarastro (Die Zauberflöte), Figaro (Le nozze di Figaro), Rocco (Fidelio), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Sparafucile (Rigoletto) und Lodovico (Otello). Darüber hinaus hat Zeppenfeld mit seinen Wagnerinterpretationen große Erfolge gefeiert, dazu zählen die Partien des Veit Pogner und Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg), Landgraf Herrmann (Tannhäuser), König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan) oder Daland (Der fliegende Holländer).
Im Zuge seiner Lied- und Konzerttätigkeit arbeitete Zeppenfeld mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Daniele Gatti, Andris Nelsons, Kirill Petrenko, Antonio Pappano oder Christian Thielemann erfolgreich zusammen.
Georg Zeppenfeld,
Klaus Florian Vogt
Den Namen Klaus Florian Vogt (*1970) kennen mit Sicherheit alle Wagnerianer, zählt der Tenor doch als einer der Wagner-Spezialisten unserer Zeit. In den dramatischen Partien des „Lohengrin“, „Parsifal“ oder „Tannhäuser“ hat er bis heute viel Furore gemacht. Diese und weitere Wagner-Partien haben ihn an die großen Bühnen unserer Zeit gebracht, von der Wiener Staatsoper bis zur New Yorker Met. Seit 2007 ist Vogt bei den Bayreuther Festspielen nahezu ununterbrochen zu erleben, in der (ursprünglich für 2020) geplanten Neuproduktion des „Rings“ wird er die Rolle des Siegmund übernehmen.
Das Repertoire des gebürtigen Norddeutschen ist jedoch wesentlich vielschichtiger und umfasst neben Wagner etwa die Rolle des Florestan in Beethovens einziger Oper „Fidelio“ oder die des Paul in Korngolds „Die tote Stadt“. Auch im Liedfach und in der Kammermusik konnte der unter anderem mit dem ECHO-Klassik als Künstler des Jahres (2012) ausgezeichnete Vogt international Erfolge feiern. Zuletzt ist der Sänger in der CD-Einspielung der Beethoven-Symphonien durch die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter Parvo Järvi als Solist neben Christiane Oelze, Maria Lang und Matthias Goerne in der 9. Symphonie zu hören – diese Partie übernahm er übrigens auch zum Neujahrskonzert 2021 des Orchestre Philharmonique de Radio France.
Klaus Florian Vogt
Staatsoper
Wiener Philharmoniker, am 6.
A. Dvořák: Sinfonie Nr. 6 D-Dur
D. Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 9 Es-Dur
Andris Nelsons
Der charismatische Lette Andris Nelsons bekam als Kind einer Musikerfamilie die Musik in die Wiege gelegt. Bevor sich Nelsons auf das Dirigierstudium fokussierte, spielte er zunächst Trompete im Orchester der Lettischen Nationaloper. Nach seinem erfolgreichen Studienabschluss und Privatunterricht bei Maestro Mariss Jansons stieg er rasch zu einem der gefeierten jungen Dirigenten seiner Generation auf. Unter anderem mit folgenden Top-Klangkörpern verbindet der 1978 in Riga geborene Nelsons eine erfolgreiche Zusammenarbeit: Berliner Philharmoniker, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Wiener Philharmoniker, Tonhalle-Orchester Zürich oder das Concertgebouw-Orchester in Amsterdam. Weitere Gastengagements führten ihn etwa zu den Bayreuther Festspielen, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, an die Metropolitan Opera und an das altehrwürdige Royal Opera House am Covent Garden. Aktuell ist er Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra sowie Kapellmeister des Gewandhauses in Leipzig. Mit beiden Orchestern absolviert Nelsons erfolgreiche Konzerttourneen und engagiert sich aktiv für einen regen Austausch zwischen den Orchestern inklusive gemeinsamer Konzerte.
Neben seiner Bühnentätigkeit steht Andris Nelsons exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag und veröffentlichte mehrere CD-Einspielungen.
Andris Nelsons
Elbphilharmonie



Hotelinformationen für Hamburg 39
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Fairmont Vier Jahreszeiten
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The Westin Hamburg
Auf Anfrage
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