von Freitag 4. bis Montag 7. März 2022, 3 Nächte 
Arrangement 24
Tosca
G. Puccini
„Tosca“ wurde am 14. Januar 1900 am Teatro Costanzi, dem heutigen Teatro dell’Opera di Roma uraufgeführt, symbolträchtig am Ort des Geschehens. Der Abend war ein gesellschaftliches Großereignis und neben Premierminister und der Königin waren auch die Komponisten Pietro Mascagni und Francesco Cilea anwesend. Mit seiner „Tosca“ betrat Giacomo Puccini (1858-1924) ein neues Jahrhundert und bekannte sich durch stark theatralische, auf Effekt bedachte Szenen mit ihr zur veristischen Oper einserseits als auch zur tragisch-heroischen Grand-Opéra andererseits.
Nachdem der Komponist das gleichnamige Drama von Victorien Sardous gesehen hatte, das mit Sarah Bernhardt in der Hauptrolle ein riesiger internationer Erfolg war, bemühte er sich bei Sardou erfolgreich um die Rechte für die Erstellung eines Librettos. Die Fülle der musikalischen Einfälle (mehr als 60 Themen treten leitmotivisch auf) und die atemlose Abfolge von Ereignissen sind wesentlich für die ungeheure Spannung und Dramatik der Oper verantwortlich. Durch die Fokussierung auf die Hauptperson gilt das Werk als “Primadonnenoper” schlechthin. Obwohl immer wieder vermutet wurde, dass hinter der Tosca eine historische Figur steht, so sind Personen und Handlung frei erfunden.
Der Hintergrund, vor dem sich die Handlung entspinnt, ist mit dem Zweiten Koalitionskrieg und der Schlacht bei Marengo im Jahr 1800 zwischen französischen und österreichischen Truppen allerdings historisch bestimmt. Napoleons vermeintliche Niederlage und sein dann doch abschließender Sieg über die Koalitionstruppen werden im 1. sowie im 2. Akt der Oper vermeldet.
Heute gehört „Tosca“ zu den beliebtesten und meist gespielten Opern überhaupt.
Tosca, G. Puccini, am 4.
Carlo Rizzi - Luc Bondy
Anja Harteros
Der 1. Platz beim Cardiff Singer of the World-Wettbewerb im Jahr 1999 markiert den Beginn der internationalen Karriere der deutschen Sopranistin Anja Harteros (*1972). Seither führen sie ihre Gastengagements u. a. an die Metropolitan Opera in New York, das Teatro alla Scala in Mailand und die Opernhäuser in Paris, London, Wien, sowie zu den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Große Beachtung finden auch ihre Konzertauftritte mit den Berliner, Wiener und Münchner Philharmonikern sowie ihre Liederabende.
Der Bayerischen Staatsoper ist die sympathische, nie ins Rampenlicht drängende Sängerin seit vielen Jahren verbunden und wurde dort in facetteneichen Rollen vom Publikum gefeiert. So war sie hier als Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Amelia (Un ballo in maschera), Maddalena di Coigny (Andrea Chénier), Elisabeth von Valois (Don Carlo), Marschallin (Der Rosenkavalier), Floria Tosca (Tosca), Desdemona (Otello) sowie in der Titelpartie in Arabella zu erleben.
Anja Harteros wurde um ihre Verdienste für die klassische Musik mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2007 zur Bayerischen Kammersängerin ernannt und Sängerin des Jahres 2017, ist sie seit 2018 Trägerin des Bayerischen Verdienstordens. Niemals egomanisch gehört die sympathische Sopranistin seit jeher zur Sorte Mensch, die um Ihr Können weiß und gleichzeitig seit nun zwei Jahrzehnten beweist: abseits der Bühne geht es auch ohne großes, mediales Aufsehen.
Anja Harteros,
Piotr Beczala
Der 1966 im polnischen Czechowice-Dziedzice geborene Tenor Piotr Beczała begeistert mit seiner eleganten, dabei kraftvollen Stimmführung auf Opern- wie Konzertbühnen weltweit. Seine Engagements haben den Opernsänger an alle großen Häuser geführt, darunter Berlin, München, Mailand, New York, Salzburg, Wien und Zürich. Im Sommer 2018 gab Beczała nach nur wenigen Wochen Proben sein gefeiertes Debut auf dem Grünen Hügel der Bayreuther Festspiele, als er dort kurzfristig für Roberto Alagna die Partie des Lohengrin übernahm.
Zu Beczałas umfangreichen Repertoire gehören weiterhin unter anderem die Titelpartien der Opern Werther, Roméo et Juliette, Faust und Les Contes d’Hoffmanns sowie die Rollen des Il Duca di Mantova (Rigoletto), Rodolfo (La bohème), Sir Edgardo di Ravenswood (Lucia di Lammermoor), Lenski (Eugen Onegin), Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni) und des Alfredo (La traviata). Beczała gehört zu den führenden Tenören unserer Zeit und tritt dabei an der Seite renommierter Spitzenorchester, Dirigenten und namhafter Bühnenpartner auf, darunter Placido Domingo, Sir Elliott Gardiner, Fabio Luisi, Riccardo Muti, Christian Thielemann, Diana Damrau sowie Anna Netrebko.
Piotr Beczala, Ambrogio Maestri
Nationaltheater
Die Faschingsfee, E. Kálmán, am 5., Operette
Oleg Ptashnikov - Josef Ernst Köpplinger
Camille Schnoor, Nadine Zeintl, Daniel Prohaska, Daniel Gutmann
Gärtnerplatztheater
Peter Grimes, B. Britten, am 6., Neuproduktion
Edward Gardner - Stefan Herheim
Rachel Willis-Sorensen, Claudia Mahnke, Stuart Skelton, Iain Paterson, Kevin Conners, Brindley Sherratt
Nationaltheater



Hotelinformationen für München 24
München, Bayerischer HofMünchen, Bayerischer Hof
Bayerischer Hof *****
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München, Platzl HotelMünchen, Platzl Hotel
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Pauschalpreis pro Person für München 24
EZ-Zuschlag/ Nacht
Bayerischer Hof
1.790,- Euro
140-250,- Euro
Vier Jahreszeiten Kempinski
1.750,- Euro
130-240,- Euro
Platzl Hotel
1.340,- Euro
90-200,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.