von Freitag 6. bis Dienstag 10. Mai 2022, 4 Nächte 
Arrangement 31
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, am 6.
H. Abrahamsen: Neues Werk für Orchester
C. Schumann: Klavierkonzert a-Moll
A. Bruckner: Symphonie Nr. 3 d-Moll
Yannick Nézet-Séguin
Klavier: Beatrice Rana
Herkulessaal
Agrippina
G. F. Händel
Das dreiaktige Drama per musica „Agrippina“ war für den gerade einmal 24-jährigen Georg Friedrich Händel (1685-1759) ein enormer Erfolg. Zu Weihnachten 1709 in Venedig uraufgeführt, folgten weitere Aufführungen in Neapel und Hamburg, bevor das Werk dann erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurde.
Im Mittelpunkt dieses Politkrimis steht der vermeintlich vakante Kaiserthron in Rom: Am Hof verbreitet sich die Meldung, Kaiser Claudius sei auf See verunglückt. Dessen Gemahlin Agrippina zögert nicht lange und sieht darin die Chance gekommen, ihren Sohn aus erster Ehe, Nero, auf den Thron zu setzen. Doch bevor die Krönung vollzogen werden kann, eilt Claudius‘ Diener herbei und verkündet, der Kaiser sei durch den mutigen Feldherren Ottone gerettet worden. Zum Dank habe Claudius Ottone den Thron versprochen. Es folgt ein intrigantes Machtspiel um den Thron – welches sich, typisch für die Zeit, im lieto fine in allseitigem Wohlgefallen auflöst.
Auch wenn das Werk im Rom des 1. Jahrhunderts platziert ist, so dürfte das zeitgenössische Publikum sich bei dem ein oder anderen bissigen Seitenhieb gefragt haben, ob Librettist Kardinal Vincenzo Grimani sich nicht auf das Intrigenspiel am päpstlichen Hof bezog, hatte sich der Kardinal doch mehrfach mit dem amtierenden Papst Clemens XI. überworfen.
Agrippina, G. F. Händel, am 7.
Stefano Montanari - Barrie Kosky
Joyce DiDonato
Joyce DiDonato ist eine US-amerikanische Opernsängerin in der Stimmlage Mezzosopran. Die 1969 in Kansas geborene Künstlerin studierte an der Acadamy of Vocal Arts in Philadelphia und singt unter anderem an der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House Covent Garden in London, am Teatro alla Scala in Mailand sowie an allen großen Opernhäusern und Festivals von Weltrang. DiDonato zählt zu den führenden klassischen Sängerinnen ihrer Zeit. Ihr breit gefächertes Repertoire reicht von Händel, Mozart und Rossini bis zu Richard Strauss und Komponisten zeitgenössischer Opern.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte die Mezzosopranistin erstmals 1998 durch ihr Engagement als Angelina in „La Cenerentola“ von Rossini am Teatro alla Scala. Sie ist Preisträgerin bedeutender Auszeichnungen, so dem Grammy für das beste klassische Gesangssolo 2012.
Abseits der Bühne engagiert sich DiDonato für viele sozialgesellschaftliche Projekte. Oder wie sie es selbst formuliert: „Seit Beginn meiner unerwarteten Karriere habe ich nach Wegen gesucht, die transformative, heilende Kraft der Musik so vielen Menschen wie möglich nahe zu bringen - sei es auf der Bühne, in Gefängnissen, Flüchtlingslagern oder im Klassenzimmer.“
Joyce DiDonato, Mattia Olivieri, Iestyn Davies, John Holiday, Gianluca Buratto
Prinzregententheater
Der Rosenkavalier
R. Strauss
Richard Strauss‘ heitere Stelldichein-Komödie „Der Rosenkavalier“ verbindet Musik, Literatur und Brauchtum. Dabei zeichnet sie ein äußerst realistisches Bild vom Wien der 1840er Jahre – wenn auch die Tradition des Rosenkavaliers, der der Braut im Auftrag des Bräutigams zum Brautwerben eine silberne Rose überbringt, eine Erfindung ist.
Für das Libretto hatte sich Strauss (1864-1949) wieder einmal mit seinem Freund und Literaten Hugo von Hoffmannsthal zusammengetan. „Der Rosenkavalier“ gehörte zu den populärsten Werken des Komponisten, wobei neben der Oper auch die nicht musikalisch unterlegte Schauspielfassung große Beachtung beim Publikum fand.
Strauss und von Hoffmannsthal hatten eine sehr genaue Vorstellung ihrer Charaktere: sei es die schöne Feldmarschallin Fürstin Werdenberg, die sehr jung unglücklich verheiratet wurde, nun mit Anfang 30 ihrer Jugend nachtrauert und sich mit amourösen Abenteuern ablenkt; oder der Baron Ochs auf Lerchenau, ein Adliger, wenn auch etwas derb und zugleich unverblümter Schürzenjäger, der die blutjunge Sophie vor allem ihrer Mitgift wegen heiraten möchte, selbst jedoch für jedes Techtelmechtel zu haben ist.
Nicht nur inhaltlich, auch musikalisch unterscheidet sich „Der Rosenkavalier“ stark von den beiden zuvor komponierten, avantgardistischen Opern „Salome“ und „Elektra“; es mischen sich Wiener Walzer und volkstümliche Melodien, barocke Anspielungen mit romantischer Empfindsamkeit.
Der Rosenkavalier, R. Strauss, am 8., 17.00 Uhr
Vladimir Jurowski - Barrie Kosky
Marlis Petersen, Samantha Hankey, Christof Fischesser, Johannes Martin Kränzle
Nationaltheater
Les Troyens, H. Berlioz, am 9., Premiere, 17.00 Uhr
Daniele Rustioni - Christophe Honoré
Marie-Nicole Lemieux, Anita Rachvelishvili, Stéphane Degout, Gregory Kunde
Nationaltheater



Hotelinformationen für München 31
München, Bayerischer HofMünchen, Bayerischer Hof
Bayerischer Hof *****
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München, Platzl HotelMünchen, Platzl Hotel
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Pauschalpreis pro Person für München 31
EZ-Zuschlag/ Nacht
Bayerischer Hof
2.580,- Euro
140-250,- Euro
Vier Jahreszeiten Kempinski
2.560,- Euro
130-240,- Euro
Platzl Hotel
1.990,- Euro
90-200,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.