von Dienstag 17. bis Freitag 20. Mai 2022, 3 Nächte 
Arrangement 33
Liederabend Juan Diego Flórez
Der peruanische Belcanto-Tenor Juan Diego Flórez (*1973) begeisterte sich zunächst für die Volksmusik seines Heimatlandes sowie Rock- und Popmusik, bevor er mit 17 Jahren seinen ersten Musikunterricht am Nationalkonservatorium erhielt. Es folgte ein Stipendiat am Curtis Institute of Music in den USA, wo Flórez auch erste Opernerfahrung sammelte. Seinen internationalen Durchbruch feierte Flórez beim alljährlich im italienischen Pesaro stattfindenden Rossini Festival, als er – anstelle seiner geplanten Nebenrolle – kurzfristig für die Titelpartie des Corradino einsprang. Noch im gleichen Jahr folgte sein sensationelles Debut an der Mailänder Scala unter dem Dirigat Riccardo Mutis. Weltweite Engagements in allen großen Häusern folgten, darunter an der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York, der Bayerischen Staatsoper, den Salzburger Festspielen, das Festspielhaus in Baden-Baden und die Zürcher Oper.
Mehrere seiner CD-Einspielungen wurden mit dem Echo Klassik prämiert. 2007 wurde Flórez der Orden El Sol del Perú – die höchste peruanische Staatsauszeichnung – verliehen. Seine 2011 gegründete Sinfonía por Perú ermöglicht heute Kindern in 20 Zentren den Zugang zu musikalischer Bildung. Für sein soziales Engagement wurde Floréz in die Riege der Goodwill Ambassadors der UNESCO aufgenommen.
Liederabend Juan Diego Flórez, am 18.
Arien von G. Rossini, G. Donizetti, G. Verdi, J. Massenet, Ch. Gounod
Klavier: Vincenzo Scalera
Teatro alla Scala
Un Ballo in maschera
G. Verdi
Das Melodram mit dem Untertitel Amelia von Giuseppe Verdi (1813-1901) steht sinnbildlich für die Befreiungskämpfe Italiens und wurde zu einem Triumph sowohl für den Komponisten als auch für die politische Bewegung der damaligen Zeit. Verdi schrieb die Oper 1859, kurz vor der Einigung Italiens, einer Zeit, in der Attentate, politische Unruhen und Protestaktionen das Land erschütterten. So musste Verdi die Oper mehrfach umschreiben: Personen, Inhalt und Ort der Handlung wurden umbenannt und verändert, die Zensur überwachte streng jeden möglichen Funken Zündstoff. Nachdem Neapel und die dort regierenden Bourbonen die Uraufführung verboten hatten, feierte der Maskenball schließlich in Rom Premiere, auch hier von der päpstlichen Zensur beschnitten.
Titelgeber (die Oper sollte ursprünglich Gustav III heißen) war der gleichnamige Schwedenkönig, der 1792 auf einem Stockholmer Maskenball von einem Adligen angeschossen wurde und wenig später seinen Verletzungen erlag. Der ambivalente Herrscher, der Verkleidungen, Musik und im Besonderen die Oper liebte und für seine zahlreichen Amouren bekannt war, schien Verdi bestens geeignet, um für eine an originellen Einfällen reiche Oper Pate zu stehen. Der Hang zum Komödiantischen des Komponisten, der erst in seinem Alterswerk Falstaff vollendet zum Ausdruck kommt, blitzt in dieser Oper zum ersten Mal spürbar auf.
Un Ballo in maschera, G. Verdi, am 19., Neuproduktion
Riccardo Chailly - Marco Arturo Marelli
Sondra Radvanovsky, Raehann Bryce-Davis, Federica Guida, Francesco Meli,
Ludovic Tézier
Der Bariton Ludovic Tézier begann seine Bühnenkarriere an den Opern von Luzern und Lyon. Er zählt heute zu den Besten seines Faches und wurde für seine Leistung mit dem Titel des Chevalier de l’ordre des arts et des lettres geadelt.
Tézier ist seit fast 20 Jahren auf allen großen Bühnen der Musikwelt zu Gast, von der Metropolitan Opera in New York, über die Bayerische Staatsoper und die Salzburger Festspiele bis zum Teatro alla Scala in Mailand.
Sein erfolgreiches Debut am Covent Garden gab der 1968 in Marseille geborene Tézier 2004 in der Rolle des Albert (Werther), seither kehrt er immer wieder an das königliche Opernhaus zurück. Zuletzt war der Bariton 2019 in London in der hochkarätig besetzten und von Kritikern wie Publikum bejubelten Produktion von Giuseppe Verdis La forza del destino zu erleben: Dort begeisterte Tézier mit seiner packendend-düsteren Darstellung des Don Carlo an der Seite seiner Co-Stars Anna Netrebko (Leonora) und Jonas Kaufmann (Don Alvaro).
Ludovic Tézier
Teatro alla Scala



Hotelinformationen für Mailand 33
Mailand, Grand Hotel et de MilanMailand, Grand Hotel et de Milan
Grand Hotel et de Milan *****
Das Grand Hotel Et De Milan ***** darf sich eines der ältesten Hotels in Mailand rühmen und diente dem Komponisten Giuseppe Verdi 27 Jahre lang als zu Hause. Luxuriöse Zimmer mit Originalmöbeln aus dem 18 Jhdt. und ausgezeichneter Service lassen keine Wünsche offen. In den beiden Restaurants „Don Carlos“ und „Caruso“ genießen Sie erstklassige italienische Küche vor und nach der Oper. Zum Teatro alla Scala sind es nur wenige Meter.
Mailand, De La VilleMailand, De La Ville
De La Ville ****
Das freundliche Hotel De La Ville **** liegt ideal zwischen dem Dom, der Mailänder Scala und der berühmten Via Montenapoleone. Sowohl den Dom als auch das Teatro alla Scala erreichen Sie in fünf Gehminuten. Das Haus verfügt über elegante und komfortable Zimmer, sowie einen kleinen (witterungsabhängig geöffneten) Pool auf dem Dach und einen Fitnessbereich. Das hoteleigene Restaurant und die gemütliche Bar heißen Sie herzlich willkommen.



Pauschalpreis pro Person für Mailand 33
EZ-Zuschlag/ Nacht
Grand Hotel et de Milan
2.470,- Euro
210-280,- Euro
De La Ville
1.940,- Euro
140-210,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.