von Donnerstag 21. bis Sonntag 24. April 2022, 3 Nächte 
Arrangement 16
Solistenkonzert Daniel Barenboim
Maestro und Pianist Daniel Barenboim ist seit seiner Kindheit mit der Klassischen Musik tief verbunden. Geboren 1942 in Buenos Aires, erhielt er ausschließlich von seinen Eltern Klavierunterricht.
Barenboim interessierte sich schon als Kind für das Dirigieren. Mit gerade einmal elf Jahren nahm er in Salzburg an Dirigierklassen teil, weitere Studien folgten in Paris. Zu Beginn seiner Karriere war Barenboim zunächst vornehmlich als Konzertpianist tätig. 1969 gab Barenboim mit den Berliner Philharmonikern sein Dirigat-Debut und widmete sich im Anschluss daran verstärkt dem Dirigieren. Mit dem Orchestre de Paris, den Wiener, Münchner und den Berliner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, der Staatskapelle Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, dem Teatro alla Scala und vielen anderen pflegt Barenboim eine lange erfolgreiche Zusammenarbeit als (Chef-)Dirigent, ebenso mit den Bayreuther Festspielen, zu denen er von 1981 bis 1999 jeden Sommer wiederkehrte.
Zusammen mit Edward Said gründete Daniel Barenboim 1999 das West-Eastern Divan Orchestra, das jeden Sommer Musiker aus dem Nahen und Mittleren Osten vereint und weltweit gastiert. Gelebte Völkerverständigung.
Für sein Lebenswerk wurde Daniel Barenboim vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Titel des Honorary Knight Commander of the Most Excellent Order of the British Empire (KBE), dem Bundesverdienstkreuz sowie dem ECHO Klassik Lifetime Achievement Award.
Solistenkonzert Daniel Barenboim, am 22.
Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Teatro di San Carlo
Tosca
G. Puccini
„Tosca“ wurde am 14. Januar 1900 am Teatro Costanzi, dem heutigen Teatro dell’Opera di Roma uraufgeführt, symbolträchtig am Ort des Geschehens. Der Abend war ein gesellschaftliches Großereignis und neben Premierminister und der Königin waren auch die Komponisten Pietro Mascagni und Francesco Cilea anwesend. Mit seiner „Tosca“ betrat Giacomo Puccini (1858-1924) ein neues Jahrhundert und bekannte sich durch stark theatralische, auf Effekt bedachte Szenen mit ihr zur veristischen Oper einserseits als auch zur tragisch-heroischen Grand-Opéra andererseits.
Nachdem der Komponist das gleichnamige Drama von Victorien Sardous gesehen hatte, das mit Sarah Bernhardt in der Hauptrolle ein riesiger internationer Erfolg war, bemühte er sich bei Sardou erfolgreich um die Rechte für die Erstellung eines Librettos. Die Fülle der musikalischen Einfälle (mehr als 60 Themen treten leitmotivisch auf) und die atemlose Abfolge von Ereignissen sind wesentlich für die ungeheure Spannung und Dramatik der Oper verantwortlich. Durch die Fokussierung auf die Hauptperson gilt das Werk als “Primadonnenoper” schlechthin. Obwohl immer wieder vermutet wurde, dass hinter der Tosca eine historische Figur steht, so sind Personen und Handlung frei erfunden.
Der Hintergrund, vor dem sich die Handlung entspinnt, ist mit dem Zweiten Koalitionskrieg und der Schlacht bei Marengo im Jahr 1800 zwischen französischen und österreichischen Truppen allerdings historisch bestimmt. Napoleons vermeintliche Niederlage und sein dann doch abschließender Sieg über die Koalitionstruppen werden im 1. sowie im 2. Akt der Oper vermeldet.
Heute gehört „Tosca“ zu den beliebtesten und meist gespielten Opern überhaupt.
Tosca, G. Puccini, am 23.
Juraj Valčuha - Edoardo De Angelis
Oksana Dyka,
Jonas Kaufmann
Der gebürtige Münchner Jonas Kaufmann (*1969) gehört zu den bekanntesten und gefragtesten Tenören seiner Zeit. 1994 schloss er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München mit dem Examen als Opern- und Konzertsänger ab. Er sang an allen bedeutenden Bühnen der Welt und gab 2010 sein Debüt bei der Festspieleröffnung der Bayreuther Festspiele in Wagners Lohengrin. 2009 wurde er für diese Rolle auch an der Bayerischen Staatsoper als Sänger des Jahres ausgezeichnet.
Neben seiner Tätigkeit als Opernsänger tritt Jonas Kaufmann auch als Konzertsänger auf, begleitet vom Pianisten Helmut Deutsch. 2013 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt und erhielt drei Jahre später das Bundesverdienstkreuz. 2018 folgte der Bayerische Maximiliansorden.
Der erfolgreiche und vielseitige Künstler, der im italienischen, französischen und deutschen Fach beheimatet ist, hat Exklusivverträge mit den Plattenfirmen DECCA (Universal Music) und Sony Classical abgeschlossen. Zahlreiche Alben und Auftritte auch jenseits der klassischen Musik belegen seine weltweite Popularität ebenso wie die stets ausverkauften Vorstellungen, die mit seiner Teilnahme verbunden sind.
Jonas Kaufmann,
Ildar Abdrazakov
Der charismatische Bass Ildar Abdrazakov ist seit gut 20 Jahren in allen Opern- und Konzerthäusern von Rang zu Hause. Nach seinem Gesangsstudium in seiner Heimatstadt im russischen Ufa (Baschkirien) gewann er zahlreiche Wettbewerbspreise, darunter „Maria Callas – Nuove voci per Verdi“. 2001 gab der damals 25-jährige Abdrazakov sein Debut am Teatro alla Scala in Mailand. Es folgten Engagements unter anderem an der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House am Covent Garden, an der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger Festspiele sowie an der Bayerischen Staatsoper in München. Auch im Festspielhaus Baden-Baden oder an der Pariser Oper ist der Bass regelmäßig zu Gast.
Zu seinen Paraderollen zählen neben den Titelpartien in „Attila“ und „Don Giovanni“ auch Moses in Rossinis „Moïse et Pharaon“. Eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit auf der Bühne sowie als Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon pflegt Abrazakov mit den Dirigentengrößen Riccardo Muti, Valery Gergiev, Riccardo Chailly und Sir Antonio Pappano.
Ildar Abdrazakov
Teatro di San Carlo



Hotelinformationen für Neapel 16
Neapel, Grand Hotel VesuvioNeapel, Grand Hotel Vesuvio
Grand Hotel Vesuvio *****
Das imposante Grand Hotel Vesuvio ***** ist in einem historischen Gebäude aus dem Jahr 1882 untergebracht und beherbergte seither Könige, Politiker, berühmte Persönlichkeiten und namhafte Künstler. Das Haus wurde aufwendig und luxuriös renoviert und bietet dem weltgewandten Reisenden eine noble Herberge auf Zeit. Es liegt an der Uferpromenade/ Hafen, nahe des Castel dell’Ovo. Von den meisten Zimmern genießt man einen atemberaubenden Blick über den Golf von Neapel. Das ausgezeichnete Restaurant „Caruso“ und ein Wellnessbereich (gg. Gebühr) tragen dazu bei, Ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt in der Stadt am Fuße des Vesuv zu bescheren. Das Teatro San Carlo erreichen Sie in ca. 15 Gehminuten oder mit einer kurzen Taxifahrt.
Neapel, Grand Hotel Santa LuciaNeapel, Grand Hotel Santa Lucia
Grand Hotel Santa Lucia ****
Genießen Sie entspannte Tage im Grand Hotel Santa Lucia ****, das sich in einem eleganten und unaufdringlichen Stil direkt am Hafen des historischen Herzens von Neapel präsentiert. Ruhige und geräumige Zimmer, das farblich aufeinander abgestimmte Interieur und alle Annehmlichkeiten eines 4-Sterne-Hotels lassen keine Wünsche offen. Das Restaurant „Megaris“ verwöhnt Sie mit einem italienischen Frühstück, während Ihnen das schicke „Pavone Bar & Restaurant“ moderne aber authentische neapolitanische Gerichte kredenzt. Das Teatro San Carlo erreichen Sie in ca. 15 Gehminuten oder mit einer kurzen Taxifahrt.



Pauschalpreis pro Person für Neapel 16
EZ-Zuschlag/ Nacht
Grand Hotel Vesuvio
Auf Anfrage
Grand Hotel Santa Lucia
Auf Anfrage
110-140,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.