Orpheus internationale opern- und konzertreisen
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von Donnerstag 5. bis Montag 9. August 2021, 4 Nächte 
Arrangement 17
Così fan tutte
W. A. Mozart
Fast vollständig im Dezember des Revolutionsjahrs 1789 entstand in kürzester Zeit die Partitur dieser an Verwicklungen und Amouren kaum zu überbietenden Mozart Oper – auch diesmal in Zusammenarbeit mit dem berühmten Librettisten Lorenzo da Ponte, mit dem Mozart kurz zuvor erfolgreich „Le nozze di Figaro” auf die Bühne gebracht hatte. Vermutlich stellt die in der Tradition der opera buffa stehende Oper „Così fan tutte - ossia la scuola degli amanti“ ein Auftragswerk von Kaiser Joseph II. dar.
Im Mittelpunkt des vergnüglich-frivolen Geschehens steht der erfahrene, die Schwächen der Menschen kennende Zyniker Don Alfonso, der, einem Marionettenspieler gleich, die vier Hauptpersonen immer wieder zu neuen Paarkonstellationen zusammen finden lässt. Die recht einfach gehaltene Handlung, die keine überflüssigen Episoden enthält, ist symmetrisch gegliedert und entspricht ihrem Charakter nach der Commedia dell’arte. Betörend und sinnlich musikalisch umgesetzt sind die Duette der einzelnen Paare, in der sich Verletzlichkeit und Unbeständigkeit des Menschen spiegeln. Nachdem das Werk aufgrund der moralisierenden Grundhaltung des 19. Jahrhunderts kritisch und negativ beurteilt wurde, und immer wieder Überarbeitungen im Libretto vorgenommen wurden, gehört die Oper heute zu den absoluten Publikumsfavoriten.
Der amerikanische Spielfilm Closer aus dem Jahr 2004 mit Julia Roberts und Jude Law in den Hauptrollen basiert sowohl in seiner Hamdlung als auch im Soundtrack auf „Così fan tutte”.
Così fan tutte, W. A. Mozart, am 6.
Joana Mallwitz - Christof Loy
Elsa Dreisig
Die Sopranistin Elsa Dreisig stammt aus einer Opernsängerfamilie und sang als Kind in den Chorschulen der Opéra Royal de Wallonie sowie der Opéra National de Lyon, bevor sie Gesang am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und an der Leipziger Musikhochschule studierte. 2015 wurde die Sopranistin mit der herrlich sonnigen Stimme Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden, im direkten Anschluss daran festes Ensemblemitglied des Hauses und war unter anderem in den Rollen der Euridice (Orfeo ed Euridice), Gretchen (Szenen aus Goethes Faust), Gretel (Hänsel und Gretel), Musetta (La Bohème) und Violetta (La Traviata) zu erleben.
Mit der Partie der Pamina (Die Zauberflöte), die sie zuvor auch an der Staatsoper sang, debütierte Dreisig erfolgreich an der Pariser Oper sowie am Royal Opera House in London. Weitere Engagements führten die junge Opernsängerin mit französisch-dänischen Wurzeln ans Opernhaus Zürich und zum malerischen Festival in Aix-en-Provence. Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeiten tourte Dreisig mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle zu den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival und in die Pariser Philharmonie. Weitere Kooperationen mit dem West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim sowie der Wiener Philharmoniker unter Franz Welser-Möst folgten.
Im Oktober 2020 wurde Elsa Dreisig mit dem Opus Klassik ausgezeichnet.
Elsa Dreisig, Marianne Crebassa, Bogdan Volkov,
Andre Schuen
Andrè Schuen studierte am Salzburger Mozarteum Solo-, Lied- und Oratoriengesang und besuchte daneben verschiedene Meisterkurse. 2006 gab der feinfühlige Bariton aus Südtirol sein Debut bei den Salzburger Festspielen und machte sich zunächst einen Namen als Liedsänger, während er von 2010 bis 2014 auch an der Oper Graz im festen Ensemble mitwirkte. Damit hat sich Andrè Schuen früh in seiner Karriere ein spartenübergreifendes Repertoire angeeignet. Heute führen ihn Engagements an renommierte Häuser und Festivals, darunter die Bayerische Staatsoper, das Concertgebouw in Amsterdam, die Hamburgische Staatsoper und Elbphilharmonie, die Schubertiade oder die Bregenzer Festspiele.
Im Liedfach tritt der 1984 geborene Schuen unter anderem mit seinen Schwestern, dem Boulanger Trio oder dem Klavierpartner Daniel Heide auf, zu seinem Opern-Repertoire gehören etwa die Titelpartien in Le nozze di Figaro, Don Giovanni, oder Guglielmo (Così fan tutte) und Don Fernando (Fidelio).
Andre Schuen
Großes Festspielhaus
Symphonie Nr. 3 d-Moll, G. Mahler, am 7., 11.00 Uhr
Andris Nelsons
Der charismatische Lette Andris Nelsons bekam als Kind einer Musikerfamilie die Musik in die Wiege gelegt. Bevor sich Nelsons auf das Dirigierstudium fokussierte, spielte er zunächst Trompete im Orchester der Lettischen Nationaloper. Nach seinem erfolgreichen Studienabschluss und Privatunterricht bei Maestro Mariss Jansons stieg er rasch zu einem der gefeierten jungen Dirigenten seiner Generation auf. Unter anderem mit folgenden Top-Klangkörpern verbindet der 1978 in Riga geborene Nelsons eine erfolgreiche Zusammenarbeit: Berliner Philharmoniker, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Wiener Philharmoniker, Tonhalle-Orchester Zürich oder das Concertgebouw-Orchester in Amsterdam. Weitere Gastengagements führten ihn etwa zu den Bayreuther Festspielen, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, an die Metropolitan Opera und an das altehrwürdige Royal Opera House am Covent Garden. Aktuell ist er Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra sowie Kapellmeister des Gewandhauses in Leipzig. Mit beiden Orchestern absolviert Nelsons erfolgreiche Konzerttourneen und engagiert sich aktiv für einen regen Austausch zwischen den Orchestern inklusive gemeinsamer Konzerte. Neben seiner Bühnentätigkeit steht Andris Nelsons exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag und veröffentlichte mehrere CD-Einspielungen.
Andris Nelsons
Violeta Urmana
Wiener Philharmoniker
Großes Festspielhaus
Don Giovanni
W. A. Mozart
Der Mythos des Frauenverführers Don Juan (oder hier des Don Giovanni) gehört zur Weltgeschichte der Literatur. Dieser Typus Mann gilt als die Personifikation des triebhaften Wüstlings, der sowohl die Gesellschaftsordnung als auch die göttlichen Gesetzte missachtet und der letzlich auch die Frauen, die er zahllos und willkürlich bedrängt, verachtet.
Von dieser dämonischen Gestalt des ewigen Verführers war auch W. A. Mozarts (1756-1791) genialer Librettist Lorenzo da Ponte angetan, dem der Komponist die Wahl des Themas überließ. Gegen das übliche Entgelt von hundert Dukaten sollte er nach dem triumphalen Erfolg von „Le nozze di figaro” auf kaiserlichen Wunsch eine neue Oper schreiben. Mozarts ganze Schöpfungskraft floss in den „Don Giovanni“ ein und hinterließ der Opernwelt eine überirdisch schöne Musik, die zwischen heiterer opera buffa und großer Tragödie changiert. Auffallend sind sie raschen Wechsel und schroffen Kontraste: Süße Liebesarien wechseln sich mit düsteren, Todesahnung verströmenden Passagen ab. Neben der lüsternen Gestalt des Protagonisten Don Giovanni und der komischen Figur seines Dieners Leporello versinnbildlichen die beiden Frauengestalten Donna Anna und Donna Elvira große Menschlichkeit, während der Komtur, der das Drama schließlich auflöst, die höheren Kräfte symbolisiert.
Durch die einzigartige Verschmelzung dieser höchst inhomogenen Elemente gilt Mozarts Meisterwerk zu Recht als eine der vollkommensten Opern überhaupt. Unterhaltsame Randbemerkung: Giacomo Casanova, italienischer Galan und Lebemann par excellance, wohnte der Uraufführung 1787 in Prag bei.
Don Giovanni, W. A. Mozart, am 7., Neuproduktion
Teodor Currentzis - Romeo Castellucci
Nadezhda Pavlova, Federica Lombardi, Anna Lucia Richter, Davide Luciano, Vito Priante, Michael Spyres
Großes Festspielhaus
Elektra
R. Strauss
Mit „Elektra“ stellt der Münchner Richard Strauss (1864-1949) nach „Salome“ wiederum eine nach Rache dürstende Frau in den Mittelpunkt seines Einakters. Hatte der Komponist zunächst Zweifel ob einer zu inhaltlichen Nähe dieser beiden Werke, konnte Librettist und Dichter Hugo von Hofmannsthal Strauss‘ Bedenken zerschlagen. Die Oper feierte 1909 in der Dresdner Hofoper ihre Uraufführung.
Elektra kann ihrer Mutter Klytämnestra nicht verzeihen, dass diese mit ihrem Geliebten Aegisth ihren Vater Agamemnon tötete. Heimlich hat sie ihren Bruder Orest bei einem Pfleger untergebracht, der diesen zum Rächer erziehen soll, da Elektra selbst zu schwach ist, den Mord zu sühnen. So lebt Elektra in Erwartung auf Orests Rückkehr mit ihrer Schwester bei der Mutter und derem Geliebten. Unterdessen plagen Klytämnestra Albträume, von der sie sich ausgerechnet durch Elektra Linderung erhofft. Doch diese spricht unumwunden aus, nur ihr Tod könne ihr die Träume nehmen. Als die Nachricht von Orests Tod am Hofe eintrifft, ist Klytämnestra erleichtert, Elektra am Boden zerstört. Sie plant, die Rache nun selbst mit Hilfe ihrer Schwester vorzunehmen, doch diese lehnt ab. Als ein Unbekannter den Hof betritt, erkennt Elektra darin ihren Bruder, die Todesnachricht war ein Ablenkungsmanöver. Orest sühnt den Tod des Vaters, Elektra feiert dies ekstatisch, bis sie tot zusammenbricht.
Elektra, R. Strauss, am 8., 20.00 Uhr
Franz Welser-Möst
Der 1960 in Linz geborene Maestro Franz Welser-Möst ist inzwischen seit fast 20 Jahren in den USA als Chefdirigent und Musikdirektor des Cleveland Orchestra tätig. Seine Heimatverbundenheit zum schönen (Ober-)Österreich hat er indes nie verloren. Und so ist macht er sowohl mit seinem Orchester auf den Welttourneen Halt in Österreich, aber ihn verbindet ebenso eine enge Partnerschaft mit den Wiener Philharmonikern. Mit ihnen tritt er weltweit auf, u. a. beim legendären Neujahreskonzert im Wiener Musikverein. Darüber hinaus ist er bei den traditionsreichen Salzburger Festspielen Sommer für Sommer zu Gast – im Gepäck Konzertrepertoire wie spannungsgeladene Opernliteratur. Für großes Aufsehen sorgte etwa 2018 die Aufführung von Strauss` „Salome“ mit einer grandiosen Asmik Grigorian. Intimere Einblicke über seinen eigenen, mitunter holprigen Lebens- und Dirigentenweg, über Natur und Seele, in dem auch Kritik an der teils „verheizenden“ Klassikszene geübt wird, veröffentlichte Welser-Möst zu seinem 60. Geburtstag in seinem Buch „Als ich die Stille fand“.
Franz Welser-Möst - Krzysztof Warlikowski
Ausrine Stundyte
Die aus Vilnius stammende Sopranistin Aušrine Stundyte (*1976) begann ihr Gesangstudium in ihrer Heimatstadt an der Litauischen Musikakademie und führte dieses später in der traditionsreichen Musikstadt Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater fort. Erste Engagements hatte die Opern- und Konzertsängerin an den Bühnen in Leipzig, Köln und Lübeck, Gastauftritte führten sie unter anderem nach Lissabon und Palermo. Es folgten Auftritte an den Opernhäusern in Amsterdam, Berlin, Madrid, München, Lyon, Wien, Zürich sowie bei den Festspielen Aix-en-Provence, St. Gallen, Salzburg und Savonlinna. Stundytes breites Rollenrepertoire umfasst dabei neben Opernklassikern aus der Feder von Giacomo Puccini (Tosca, Manon Lescaut) und Giuseppe Verdi (Elisabeth in „Don Carlos“, Amelia in „Un ballo in maschera“, Desdemona in „Otello“) auch moderne Opernliteratur, etwa von Béla Bartók (Judith in „Blaubarts Burg“) und Erich W. Korngold (Marietta in „Die tote Stadt“). Unter der Leitung von Franz Welser-Möst wird die Sopranistin bei den diesjährigen Salzburger Festspielen erneut die Titelpartie der Elektra singen, mit deren Darstellung sie 2020 in Salzburg erfolgreich debütierte.
Ausrine Stundyte, Tanja Ariane Baumgartner, Vida Mikneviciute, Christopher Maltman, Michael Laurenz
Felsenreitschule



Hotelinformationen für Salzburg 17
Salzburg, Goldener HirschSalzburg, Goldener Hirsch
Goldener Hirsch *****
Das berühmte wie beliebte Luxushotel Goldener Hirsch ***** darf man als österreichische Institution bezeichnen. Die ehemalige Herberge aus dem Mittelalter, 2019 umfassend und liebevoll renoviert, vereint auf ganz besondere Art Komfort mit echter Gastlichkeit. Durch die ideale Lage gegenüber dem Festspielhaus ist das Hotel mit seinen 70 Zimmern während der Festspielwochen traditioneller Treffpunkt für Musikliebhaber aus aller Welt.
Salzburg, Sacher SalzburgSalzburg, Sacher Salzburg
Sacher Salzburg *****
Das Sacher Salzburg ***** steht als Inbegriff für die Verschmelzung von Tradition und modernem luxuriösen Komfort und liegt zentral am Ufer der Salzach. Das privat geführte Haus verbindet auf angenehmste Weise Eleganz mit österreichischem Charme. Für Sie sind Zimmer der Deluxe-Kategorie reserviert. Von der Terrasse des „Sacher Grill“ genießen Sie bei feiner Küche einen wunderschönen Blick auf die Salzach. Zum Festspielbezirk sind es ca. zehn Gehminuten.
Salzburg, Sheraton Grand SalzburgSalzburg, Sheraton Grand Salzburg
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Das Sheraton Grand Salzburg ***** besticht durch zentrale, doch ruhige Lage sowie durch die einfühlsame architektonische Anpassung an das Landschaftsbild von Kurpark und Mirabellgarten. 166 großzügige und geschmackvoll eingerichtete Zimmer und Suiten stehen Ihnen zur Verfügung. Sehr zuvorkommender, persönlicher Service ist seit jeher das Aushängeschild dieses angenehmen Hauses. Zum Festspielbezirk kann ein Shuttle-Service angeboten werden.
Salzburg, AuerspergSalzburg, Auersperg
Auersperg ****
In dem in dritter Generation privat geführten Hotel Auersperg **** bildet die Kombination von Geschichte und Gegenwart eine gelungene Alternative zu den Luxushotels der Stadt. Das Hotel ist Mitglied der Vereinigung „Schlosshotels & Herrenhäuser“ und liegt ruhig doch sehr zentral am Beginn der Fußgängerzone Linzergasse. Das Frühstück ist liebevoll mit regionalen Bioprodukten bestückt. Geschätzt wird der persönliche Service, das familiäre Ambiente und der hoteleigene Garten als Oase der Erholung.
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Ruhe und viel Natur finden Sie im sehr persönlich geführten Romantik Hotel Die Gersberg Alm ****, von dem Sie auf die Festung Salzburg hinunter blicken. Das Hotel verfügt über 40 individuelle und liebevoll eingerichtete Zimmer, teilweise mit Balkon. Das Restaurant mit gemütlichen Stuben verwöhnt Sie auch noch nach den Abendvorstellungen mit einer kleinen, aber feinen Karte. Entspannen Sie tagsüber auf der sonnigen Terrasse, im Garten oder am Pool.
Die Innenstadt erreichen Sie in ca. 15 Autominuten. Gerne reservieren wir Ihnen Ihre Festspieltransfers.



Pauschalpreis pro Person für Salzburg 17
EZ-Zuschlag/ Nacht
Goldener Hirsch
5.130,- Euro
100-390,- Euro
Sacher Salzburg
5.390,- Euro
100-330,- Euro
Sheraton Grand Salzburg
4.390,- Euro
100-200,- Euro
Auersperg
3.730,- Euro
90-130,- Euro
Die Gersberg Alm
3.630,- Euro
40-150,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Förderergebühren, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.