Orpheus internationale opern- und konzertreisen
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von Samstag 7. bis Dienstag 10. August 2021, 3 Nächte 
Arrangement 18
Jedermann
H. v. Hofmannsthal
Wohl kaum ein anderes Werk ist so sehr verknüpft mit den Salzburger Festspielen wie Hugo von Hofmannsthals (1874-1929) Schauspiel „Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes.“ Jeden Sommer verwandelt sich bei gutem Wetter dazu der Salzburger Domplatz in die wunderschöne Kulisse des Schauspiels – und kann inzwischen auf ca. 700 Aufführungen zurückblicken. Im Zentrum des Salzburger Klassikers steht die zeitlose Frage nach dem Tod und dem Leben danach. Bereits Hugo von Hofmannsthal war sich bewusst, dass der Tod und die Auseinandersetzung damit zunehmend an den Rand des gesellschaftlichen Miteinanders gerückt war. Eine Tatsache, die für die heutige Generation meist noch stärker gilt, wenngleich uns die derzeitige Pandemie zeigt, wie schnell sich dies im öffentlichen Diskurs ändern kann. Als Vorlage diente dem Literaten von Hofmannsthal ein englisches Schauspiel des 16. Jahrhunderts, „Everyman. A Morality Play“, sowie verschiedene Lieder des mittelalterlichen Minnesangs. Trotz klassizistischer wie mittelalterlicher Anlehnungen schuf von Hofmannsthal bewusst ein Werk frei von jeglicher Epochenbezeichnung beziehungsweise Handlungszeit.
Jedermann, H. v. Hofmannsthal, am 8.
Jaime Wolfson - Michael Sturminger
Edith Clever
Domplatz
Il Trionfo del tempo e del disinganno
G. F. Händel
Das umfangreiche Schaffen Georg Friedrich Händels (1685-1759) ist im heutigen Bühnenrepertoire fest verankert. Dabei verdanken wir dies erst dem 20. Jahrhundert, als von Göttingen ausgehend Händels Werke wieder auf die Bühnen geholt wurden. Ein Repertoiregedanke, wie wir ihn heute kennen, war Künstlern wie Publikum des Barocks weitgehend fremd: Kompositionen dienten zumeist einem Anlass – die Folge ist eine schier unvorstellbare Fülle an Kompositionen. Dies spiegelt sich auch in Händels Schaffen wider, zu dem 42 Opern und 25 Oratorien zählen.
Händels erstes Oratorium „Il trionfo del Tempo e del Disinganno“ aus dem Jahr 1707 entstand in Zuge seiner Italienreise. Es handelt von der schönen Belezza und ihrem Disput mit Piacere (Vergnügen), Tempo (Zeit) und Disinganno (Erkenntnis). Mit seinem typisch schlanken Barockorchester und den vier Solostimmen, die zwischen Rezitativen, Arien, Duetten und Quartetten wechseln, steht das Oratorium ganz in der italienischen Oratorientradition. Das Libretto stammt von Kardinal Benedetto Pamphilj.
Il Trionfo del tempo e del disinganno, G. F. Händel, am 8., Oratorium, 15.00 Uhr
Gianluca Capuano - Robert Carsen
Mélissa Petit,
Cecilia Bartoli
Cecilia Bartoli ist aus der heutigen Klassikszene nicht wegzudenken - weder als Sängerin im Fach Mezzosopran, noch aus ihrem viel gelobten Engagement hinter der Bühne.
Früh wurde die 1966 geborene Sängerin von den Dirigentengrößen Herbert von Karajan und Daniel Barenboim gefördert. Ihr Kerngebiet führt vom Barock bis zum Belcanto-Gesang. Ihre virtuosen, dabei regelrecht mühelos wirkenden Koloraturen zeichnen Bartolis Gesang ebenso aus wie ihre starke Bühnenpräsenz und ihr Wissensdurst, das vorliegende Werk durch Partiturstudium – möglichst im Original und nahe zur historischen Aufführungspraxis – zu ergründen. Seit 2012 hat gebürtige Römerin zudem erfolgreich die Leitung der Salzburger Pfingstfestspiele inne, ab 2023 wird Bartoli zusätzlich die Künstlerische Leitung der Oper von Monte-Carlo, deren wunderschöner Salle Garnier ein wahres musikalisches Schmuckkästchen ist, übernehmen.
Neben den großen Opernproduktionen tritt die mit vielfachen Preisen ausgezeichnete Sängerin regelmäßig mit dem im Jahr 2016 von ihr initiierten Ensemble Les Musiciens du Prince Monaco auf. Eine enge Verbundenheit pflegt Cecilia Bartoli darüber hinaus zum Opernhaus Zürich, an dem sie regelmäßig bei Silvester- und Galavorstellungen zu Gast ist.
Cecilia Bartoli, Lawrence Zazzo, Charles Workman
Haus für Mozart
Das Bergwerk zu Falun
H. v. Hofmannsthal
Das Drama um den Matrosen Elis Fröbom stammt aus der Feder des österreichischen Literaten Hugo von Hofmannsthal (1874-1929). „Das Bergwerk zu Falun“ wurde erst posthum veröffentlicht und feierte 1949 in Konstanz seine Uraufführung. Auch in diesem Werk thematisiert von Hofmannsthal den Tod. Im Gegensatz zum „Jedermann“ geht es jedoch um den Umgang eines Hinterbliebenen mit dem Verlust seiner Familie, den Schuldgefühlen und Selbstzweifeln, die der Protagonist selbst durch eine neue Liebe nicht überwinden kann. Auf die im Rahmen der Salzburger Festspiele geplante Neuinszenierung im Sommer 2021 darf man zurecht gespannt sein – nicht nur, dass ein eher selten aufgeführtes Werk des Mitbegründers der Salzburger Festspiele auf die Bühne geholt wird; als Regisseur zeichnet der Schweizer Jossi Wieler verantwortlich, dessen „Ariadne“-Inszenierung vor genau 20 Jahren in Salzburg als Aufführung des Jahres ausgezeichnet wurde.
Das Bergwerk zu Falun, H. v. Hofmannsthal, am 9., Neuproduktion
Jossi Wieler
Lea Ruckpaul, André Jung, Moritz Kienemann, Marcel Kohler u. a.
Landestheater



Hotelinformationen für Salzburg 18
Salzburg, Goldener HirschSalzburg, Goldener Hirsch
Goldener Hirsch *****
Das berühmte wie beliebte Luxushotel Goldener Hirsch ***** darf man als österreichische Institution bezeichnen. Die ehemalige Herberge aus dem Mittelalter, 2019 umfassend und liebevoll renoviert, vereint auf ganz besondere Art Komfort mit echter Gastlichkeit. Durch die ideale Lage gegenüber dem Festspielhaus ist das Hotel mit seinen 70 Zimmern während der Festspielwochen traditioneller Treffpunkt für Musikliebhaber aus aller Welt.
Salzburg, Sacher SalzburgSalzburg, Sacher Salzburg
Sacher Salzburg *****
Das Sacher Salzburg ***** steht als Inbegriff für die Verschmelzung von Tradition und modernem luxuriösen Komfort und liegt zentral am Ufer der Salzach. Das privat geführte Haus verbindet auf angenehmste Weise Eleganz mit österreichischem Charme. Für Sie sind Zimmer der Deluxe-Kategorie reserviert. Von der Terrasse des „Sacher Grill“ genießen Sie bei feiner Küche einen wunderschönen Blick auf die Salzach. Zum Festspielbezirk sind es ca. zehn Gehminuten.
Salzburg, Sheraton Grand SalzburgSalzburg, Sheraton Grand Salzburg
Sheraton Grand Salzburg *****
Das Sheraton Grand Salzburg ***** besticht durch zentrale, doch ruhige Lage sowie durch die einfühlsame architektonische Anpassung an das Landschaftsbild von Kurpark und Mirabellgarten. 166 großzügige und geschmackvoll eingerichtete Zimmer und Suiten stehen Ihnen zur Verfügung. Sehr zuvorkommender, persönlicher Service ist seit jeher das Aushängeschild dieses angenehmen Hauses. Zum Festspielbezirk kann ein Shuttle-Service angeboten werden.
Salzburg, AuerspergSalzburg, Auersperg
Auersperg ****
In dem in dritter Generation privat geführten Hotel Auersperg **** bildet die Kombination von Geschichte und Gegenwart eine gelungene Alternative zu den Luxushotels der Stadt. Das Hotel ist Mitglied der Vereinigung „Schlosshotels & Herrenhäuser“ und liegt ruhig doch sehr zentral am Beginn der Fußgängerzone Linzergasse. Das Frühstück ist liebevoll mit regionalen Bioprodukten bestückt. Geschätzt wird der persönliche Service, das familiäre Ambiente und der hoteleigene Garten als Oase der Erholung.
Salzburg, Die Gersberg AlmSalzburg, Die Gersberg Alm
Die Gersberg Alm ****
Ruhe und viel Natur finden Sie im sehr persönlich geführten Romantik Hotel Die Gersberg Alm ****, von dem Sie auf die Festung Salzburg hinunter blicken. Das Hotel verfügt über 40 individuelle und liebevoll eingerichtete Zimmer, teilweise mit Balkon. Das Restaurant mit gemütlichen Stuben verwöhnt Sie auch noch nach den Abendvorstellungen mit einer kleinen, aber feinen Karte. Entspannen Sie tagsüber auf der sonnigen Terrasse, im Garten oder am Pool.
Die Innenstadt erreichen Sie in ca. 15 Autominuten. Gerne reservieren wir Ihnen Ihre Festspieltransfers.



Pauschalpreis pro Person für Salzburg 18
EZ-Zuschlag/ Nacht
Goldener Hirsch
3.190,- Euro
100-390,- Euro
Sacher Salzburg
3.390,- Euro
100-330,- Euro
Sheraton Grand Salzburg
2.640,- Euro
100-200,- Euro
Auersperg
2.130,- Euro
90-130,- Euro
Die Gersberg Alm
2.060,- Euro
40-150,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Förderergebühren, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.