Orpheus internationale opern- und konzertreisen
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von Donnerstag 17. bis Sonntag 20. August 2023, 3 Nächte 
Arrangement 5
Madama Butterfly
G. Puccini
„Madama Butterfly“ war nach eigenem Bekunden Puccinis Lieblingswerk: „...von allen Opern, die ich geschrieben habe, die tiefempfundenste und suggestivste.” Nachdem sich der Komponist mit Eifer dem fernöstlichen Sujet genähert hatte, machte er sich voller Energie an das Studium der japanischen Musikkultur sowie auch der Sitten und Gebräuche des Landes. Sogar eine japanische Schauspielerin, die sich auf Europa-Tournee befand, suchte er auf, um sich das Timbre der japanischen Frauenstimme anzuhören. Meisterhaft verstand es Giacomo Puccini (1858-1924), seinen eigenen Stil mit authentischen japanischen Melodien sowie der Verwendung exotischer Instrumente zu vermengen und der Oper ihre unverwechselbare Atmosphäre zu verleihen.
Schuld, Sühne und das Aufblühen einer tiefen Liebe sind die Kernthemen des Werkes. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die tragische Gestalt der Butterfly: Ihren Werdegang von der glücklichen Braut zur verlassenen Mutter und schließlich zum Suizidopfer vollzieht Puccini mit träumerisch-ekstatischen Melodien und Arien. Alle anderen Personen des Stücks, sogar die männliche Hauptperson Pinkerton, sind stimmlich und handlungsbestimmend eher als Randfiguren angesiedelt.
So niederschmetternd die Premiere für den Komponisten im Februar 1904 am Teatro alla Scala in Mailand geriet, so erfolgreich trat „Madama Butterfly“ ein Vierteljahr später in einer überarbeiteten Fassung im Mai 1904 in Brescia ihren großen Siegeszug um die Welt an.
Madama Butterfly, G. Puccini, am 18., Neuproduktion
N.N. - Pier Luigi Pizzi
Torre del Lago Puccini
Turandot
G. Puccini
Als Giacomo Puccini im November 1924 in Brüssel an den Folgen einer Krebserkrankung starb, war seine Komposition der „Turandot“ noch unvollendet. Der Komponist Franco Alfano (1876-1954) wurde daraufhin beauftragt, die Oper zu vervollständigen. Bei der Uraufführung am Teatro alla Scala wurde das Werk als Hommage an Puccini nur bis zu Liùs Todesarie gespielt. Der Dirigent Arturo Toscanini wandte sich an dieser Stelle ans Publikum: „Hier ist die Oper zu Ende, denn an dieser Stelle ist der Meister gestorben”.
„Turandot“ kann als der Höhepunkt des Puccinischen Schaffens angesehen werden, da sich in ihr auf vollendete Weise alle vier Elemente vereinen, die seinen unvergleichlichen Stil kennzeichnen: Die Sklavin Liù symbolisiert das lyrisch-sentimentale Element, das Paar Turandot/Kalaf das heroische, während die drei Höflinge für das komisch-groteske stehen. Das exotische Element wird durch die Verwendung authentischer chinesischer Weisen und pentatonischer Motive erzielt.
Verglichen mit seinen anderen Werken weist „Turandot“ größere Anklänge an zeitgenössische Musikströmungen auf, sowie Dissonanzen, polytonale Effekte und für den traditionell geschulten Zuhörer irritierende Effekte in Gesang und Orchestrierung, wodurch sie – verglichen mit seinen früheren Opern – beim Publikum lange weniger beliebt war. Inzwischen jedoch hat sich Puccinis letztes Werk auf den Opernbühnen behauptet. In ihm bündelt sich seine Lebensleistung und gibt Spekulationen Raum, wie die weitere musikalische Entwicklung des Komponisten hätte aussehen können.
Turandot, G. Puccini, am 19.
Robert Trevino - Daniele Abbado
Torre del Lago Puccini



Hotelinformationen für Torre del Lago 5
Torre del Lago, Palazzo DipintoTorre del Lago, Palazzo Dipinto
Palazzo Dipinto ****
Der historische Palazzo Dipinto aus dem 13. Jhdt., heute ein exklusives wie gemütliches Boutique-Hotel im Herzen Luccas, wurde 2017 in ein modernes, zeitgenössisches Gästehaus verwandelt. Die geräumigen Zimmer der Deluxe-Kategorie sind elegant, stilvoll und mit Liebe zum Detail eingerichtet.
Der Strand von Viareggio und das Festival von Torre del Lago sind gleichermaßen ca. eine halbe Stunde Fahrzeit entfernt.
Torre del Lago, Sina AstorTorre del Lago, Sina Astor
Sina Astor ****
Das Hotel Astor Viareggio**** empfängt Sie im Badeort Viareggio, je ca. 25 Kilometer von Lucca und Pisa entfernt. Alle 76 Zimmer sind hell und modern eingerichtet, verfügen über Klimaanlage, die meisten Zimmer auch über einen Balkon. Vom Restaurant „Conchiglia“ haben Sie einen schönen Blick auf das Tyrrhenische Meer und die Promenade. Das Puccini-Festival erreichen Sie in nur ca. 15 Fahrminuten.



Pauschalpreis pro Person für Torre del Lago 5
EZ-Zuschlag/ Nacht
Palazzo Dipinto
2.150,- Euro
Sina Astor
3.630,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug bis/ ab Pisa inkl. Hin-/ Rücktransfer zum / vom Hotel, Festspieltransfers, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.