von Sonntag 5. bis Mittwoch 8. Dezember 2021, 3 Nächte 
Arrangement 25
Don Giovanni
W. A. Mozart
Der Mythos des Frauenverführers Don Juan (oder hier des Don Giovanni) gehört zur Weltgeschichte der Literatur. Dieser Typus Mann gilt als die Personifikation des triebhaften Wüstlings, der sowohl die Gesellschaftsordnung als auch die göttlichen Gesetzte missachtet und der letzlich auch die Frauen, die er zahllos und willkürlich bedrängt, verachtet.
Von dieser dämonischen Gestalt des ewigen Verführers war auch W. A. Mozarts (1756-1791) genialer Librettist Lorenzo da Ponte angetan, dem der Komponist die Wahl des Themas überließ. Gegen das übliche Entgelt von hundert Dukaten sollte er nach dem triumphalen Erfolg von „Le nozze di figaro” auf kaiserlichen Wunsch eine neue Oper schreiben. Mozarts ganze Schöpfungskraft floss in den „Don Giovanni“ ein und hinterließ der Opernwelt eine überirdisch schöne Musik, die zwischen heiterer opera buffa und großer Tragödie changiert. Auffallend sind sie raschen Wechsel und schroffen Kontraste: Süße Liebesarien wechseln sich mit düsteren, Todesahnung verströmenden Passagen ab. Neben der lüsternen Gestalt des Protagonisten Don Giovanni und der komischen Figur seines Dieners Leporello versinnbildlichen die beiden Frauengestalten Donna Anna und Donna Elvira große Menschlichkeit, während der Komtur, der das Drama schließlich auflöst, die höheren Kräfte symbolisiert.
Durch die einzigartige Verschmelzung dieser höchst inhomogenen Elemente gilt Mozarts Meisterwerk zu Recht als eine der vollkommensten Opern überhaupt. Unterhaltsame Randbemerkung: Giacomo Casanova, italienischer Galan und Lebemann par excellance, wohnte der Uraufführung 1787 in Prag bei.
Don Giovanni, W. A. Mozart, am 5., Neuproduktion, Premiere
Philippe Jordan - Barrie Kosky
Hanna-Elisabeth Müller, Kate Lindsey, Kyle Ketelsen, Philippe Sly
Staatsoper
L’Elisir d’amore
G. Donizetti
In einer Rekordgeschwindigkeit von 14 Tagen soll Gaetano Donizetti im Jahr 1832 seinen Liebestrank geschrieben haben – ein Auftragswerk für das Teatro alla Cannobiana in Mailand, das regelmäßig an allen großen Häusern gespielt wird und das als Prototyp schlechthin für das Genre der opera buffa gilt. Gefällige Motive, sangbare Melodien und Donizettis unverwechselbarer Humor, der immer wieder aus der Partitur aufblitzt, sind für den ungeheuren und anhaltenden Erfolg dieser Oper verantwortlich. Auch für Kinder, Jugendliche oder Operneinsteiger ist das italienische Meisterwerk bestens geeignet, da Leichtigkeit, Spielfreude und das unterhaltsame Libretto das bunte Treiben auf der Bühne kurzweilig und fröhlich vorantreiben.
Die Handlung spielt auf dem Lande: Nemorino liebt Adina; diese widerum liebäugelt mit dem Sergeanten Belcore. Um Adina für sich zu gewinnen, sucht Nemorino Hilfe beim Quacksalber Dulcamara. Mit dessen Liebestrank soll es gelingen, Adina in Nemorino verliebt zu machen… nach zahlreichen Verwicklungen, Scharlatanereien und augenzwinkernden Einfällen gibt es ein Happy End für die beiden Jungverliebten. Und jeder Opernfreund hat eine der romantischsten und schönsten Tenorarien im Ohr: Una furtiva lagrima.
L’Elisir d’amore, G. Donizetti, am 6.
Riccardo Frizza - Otto Schenk
Olga Kulchynska, Stephen Costello, Clemens Unterreiner,
Erwin Schrott
Der 1972 in Montevideo, Uruguay, geborene Bassbariton Erwin Schrott zählt zu den führenden Mozart-Interpreten unserer Zeit. 1998 gewann er den Gesangswettbewerb „Operalia“ und begann seine internationale Bühnenkarriere. Zu seinen Paraderollen gehören die Partien des Don Giovanni, Figaro und Leporello (Don Giovanni) – mit dessen Rolle er 2008 sein gefeiertes Debut bei den Salzburger Sommerfestspielen gab. Zu seinem weiteren Repertoire zählen etwa die Partie des Escamillo (Carmen), Dulcamara (L’Elisir d’amore), Procida (Les Vêpres siciliennes), Banquo (Macbeth), Méphistophélès (Faust) sowie die Titelpartie des Attila. Neben Opernproduktionen tritt Schrott auch konzertant auf.
Für viel Aufsehen sorgte der Auftritt auf der Berliner Waldbühne im Sommer 2012 gemeinsam mit (seiner damaligen Lebensgefährtin) Anna Netrebko und Jonas Kaufmann, welcher live in 20 Länder übertragen wurde. Weitere Engagements führten Schrott an viele große Häuser unserer Zeit, darunter das Teatro alla Scala in Mailand, die Metropolitan Opera in New York, die Wiener Staatsoper oder das Londoner Royal Opera House am Covent Garden oder die Bayerische Staatsoper.
Erwin Schrott, Olga Kulchynska
Staatsoper
Don Pasquale, G. Donizetti, am 7.
Giacomo Sagripanti - Irina Brook
Slavka Zamecnikova, Nicola Alaimo, Cyrille Dubois, Sergey Kaydalov
Staatsoper



Hotelinformationen für Wien 25
Wien, SacherWien, Sacher
Sacher *****
Das traditionsreiche und weltberühmte Luxushotel Sacher ***** entführt seine Gäste in eine andere Welt: Zu den illustren Gästen des Hauses zählten Indira Gandhi, Queen Elizabeth II und John F. Kennedy. Charmant gelebte Tradition, exzellenter Service, modernste Ausstattung sowie der erstklassige Standort vis-á-vis der Oper machen das Sacher zum stilvollen Zuhause in der Weltstadt Wien.
Wien, ImperialWien, Imperial
Imperial *****
1873 wandelte sich die Privatresidenz des Fürsten von Württemberg zum heute legendären Hotel Imperial *****. Die einzigartige Lage an der prachtvollen Wiener Ringstraße vis-à-vis dem Musikverein Wien macht das Haus zum perfekten Ausgangspunkt für alle Erkundungen. In den oberen Etagen genießt man in klassischen Zimmern den traumhaften Blick. Im mit einem Michelin-Stern und drei Gault-Millau-Hauben ausgezeichneten Restaurant „Opus“ genießen Sie feinste Küche.
Wien, BristolWien, Bristol
Bristol *****
Wiens einziges fin de siècle-Hotel Bristol ***** liegt direkt an der Staatsoper. Das im Jahre 1892 gegründete Haus hat seinen einzigartigen Charakter, eine Atmosphäre von Luxus und Kultur, bis in die heutige Zeit bewahrt. Die Ausstattung der 150 Zimmer ist bis ins Detail liebevoll arrangiert. Lassen Sie den Opernabend entspannt in der Bristol-Bar ausklingen - seit jeher das Herzstück des charmanten Hauses.
Wien, The Guesthouse ViennaWien, The Guesthouse Vienna
The Guesthouse Vienna ****
The Guesthouse Vienna **** ist ein besonderes Haus unter den Wiener Hotels: Neben Albertina und direkt hinter der Staatsoper gelegen befindet es sich in bester Umgebung inmitten des 1. Bezirks. Das moderne und unaufgeregt elegante Designhotel zeichnet sich durch eine freundliche und helle Einrichtung, einen liebevollen und individuellen Service sowie geschmackvolle und geräumige Zimmer aus – die großzügigen Deluxe-Zimmer mit Opernblick und Lesenische direkt am Fenster (Literatur für den Zeitraum Ihres Aufenthalts sowie die Getränke der Minibar sind inklusive) sind bei Orpheus-Gästen seit Jahren sehr beliebt. Und das Frühstück, herzlich am Tisch serviert, wird Sie durch seine Qualität und Frische begeistern.
Wien, Kaiserhof WienWien, Kaiserhof Wien
Kaiserhof Wien ****
Das Best Western Premier Kaiserhof Wien **** liegt in ruhiger Lage im historischen Herzen Wiens. 74 stilvolle Hotelzimmer und Suiten repräsentieren eine sympathische Verbindung von Jahrhundertwende-Architektur und modernster Ausstattung. Bester Service und die Liebe zum Detail verleihen dem Kaiserhof eine gemütliche Atmosphäre. Zur Staatsoper sowie zum Musikverein sind es ca. zehn Gehminuten.



Pauschalpreis pro Person für Wien 25
EZ-Zuschlag/ Nacht
Sacher
Auf Anfrage
170-410,- Euro
Imperial
2.660,- Euro
150-230,- Euro
Bristol
2.340,- Euro
140-420,- Euro
The Guesthouse Vienna
2.460,- Euro
140-280,- Euro
Kaiserhof Wien
2.140,- Euro
40-190,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.