von Freitag 10. bis Montag 13. Dezember 2021, 3 Nächte 
Arrangement 27
Liederabend Christian Gerhaher
Der charismatische Bariton Christian Gerhaher (*1969) hat sich dem Lied verschrieben – und bildet mit seinem festen Liedpartner, dem Pianisten Gerold Huber, bereits seit fast drei Jahrzehnten ein erfolgreiches und im Klang unverwechselbares Lied-Duo. In sämtlichen renommierten Konzertsälen von Europa bis Amerika verzaubern die beiden Künstler mit ihrem vertrauten Zusammenspiel das Publikum mit ihren gefühlvollen Liedinterpretationen. Im Fokus stehen dabei auf der Bühne wie auch in den zahlreichen CD-Einspielungen das umfangreiche Liedschaffen Gustav Mahlers, Robert Schumanns und Franz Schuberts.
Neben den kammermusikalischen Kunstliederabenden ist der gebürtige Straubinger mit einem abgeschlossenen Medizinstudium regelmäßig auch auf den großen Konzert-, Festival- und Opernbühnen dieser Welt zu Hause. Dort arbeitet der in München lebende Sänger mit Spitzenorchestern und allen namhaften Dirigenten unserer Zeit zusammen.
Liederabend Christian Gerhaher, am 10.
Lieder von J. Brahms
Klavier: Gerold Huber
Musikverein
Don Giovanni
W. A. Mozart
Der Mythos des Frauenverführers Don Juan (oder hier des Don Giovanni) gehört zur Weltgeschichte der Literatur. Dieser Typus Mann gilt als die Personifikation des triebhaften Wüstlings, der sowohl die Gesellschaftsordnung als auch die göttlichen Gesetzte missachtet und der letzlich auch die Frauen, die er zahllos und willkürlich bedrängt, verachtet.
Von dieser dämonischen Gestalt des ewigen Verführers war auch W. A. Mozarts (1756-1791) genialer Librettist Lorenzo da Ponte angetan, dem der Komponist die Wahl des Themas überließ. Gegen das übliche Entgelt von hundert Dukaten sollte er nach dem triumphalen Erfolg von „Le nozze di figaro” auf kaiserlichen Wunsch eine neue Oper schreiben. Mozarts ganze Schöpfungskraft floss in den „Don Giovanni“ ein und hinterließ der Opernwelt eine überirdisch schöne Musik, die zwischen heiterer opera buffa und großer Tragödie changiert. Auffallend sind sie raschen Wechsel und schroffen Kontraste: Süße Liebesarien wechseln sich mit düsteren, Todesahnung verströmenden Passagen ab. Neben der lüsternen Gestalt des Protagonisten Don Giovanni und der komischen Figur seines Dieners Leporello versinnbildlichen die beiden Frauengestalten Donna Anna und Donna Elvira große Menschlichkeit, während der Komtur, der das Drama schließlich auflöst, die höheren Kräfte symbolisiert.
Durch die einzigartige Verschmelzung dieser höchst inhomogenen Elemente gilt Mozarts Meisterwerk zu Recht als eine der vollkommensten Opern überhaupt. Unterhaltsame Randbemerkung: Giacomo Casanova, italienischer Galan und Lebemann par excellance, wohnte der Uraufführung 1787 in Prag bei.
Don Giovanni, W. A. Mozart, am 11., Neuproduktion
Philippe Jordan - Barrie Kosky
Hanna-Elisabeth Müller, Kate Lindsey, Kyle Ketelsen, Philippe Sly
Staatsoper
Parsifal, R. Wagner, am 12.
Philippe Jordan - Kirill Serebrennikov
Anja Kampe
Anja Kampe studierte an den Hochschulen in Dresden und Turin und hat sich besonders mit ihren Wagner-Interpretationen einen Namen in der Klassikszene gemacht. Erstmals internationales Aufsehen erzielte die 1968 geborene Sopranistin aus Thüringen an der Seite von Plácido Domingo in der Rolle der Sieglinde an der Oper Washington. Anschließend führten Kampe ihre Partien der Kundry, Brünnhilde, Senta oder Isolde zu den renommiertesten Opernhäusern der Welt, von der Wiener Staatsoper, den Salzburger Osterfestspielen, die Berliner Staatsoper bis hin zu den legendären Bayreuther Festspielen. Weiterhin feierte die Sopranistin aus Thüringen Erfolge unter anderem in der Rolle der Katerina Ismailova und Minnie (La Fanciulla del West), Leonore (Fidelio) oder Lisa (Pique Dame).
2018 wurde die Sopranistin zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. Damit reiht sich Kampe in die Reihe erfolgreicher Künstlerkollegen wie Anja Harteros, Diana Damrau, Christian Gerhaher und Jonas Kaufmann ein.
Anja Kampe, Brandon Jovanovich, Wolfgang Koch,
René Pape
Ein Bass durch und durch - der gebürtige Dresdner René Pape debütierte bereits während seines Gesangsstudiums an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, woraufhin er sogleich ein festes Engagement erhielt. Seit 1991 tritt Pape bei den Salzburger Festspielen auf, 1994 sang er erstmals bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle des Fasolt (Das Rheingold) – zahlreiche Wagner-Rollen folgten. Weitere Engagements führten den 1964 geborenen Bass in alle großen Opernhäuser der Welt, darunter das Royal Opera House, die Metropolitan Opera, die Opera Nationale de Paris sowie die Wiener Staatsoper, Semperoper, Bayerische Staatsoper oder die Mailänder Scala. Neben seiner Opernpräsenz begeistert Pape regelmäßig in von Kritikern wie Publikum gleichermaßen hochgelobten Solisten- und Konzertabenden, in dessen Rahmen er mit Spitzenorchestern unter gefeierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin und Kirill Petrenko auftritt.
Seine CD-Einspielungen wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit zwei Grammy Awards sowie dem Echo Klassik. Für seine herausragenden künstlerischen Leistungen wurden Pape unter anderem der Österreichische Musiktheaterpreis (2017) sowie zuletzt der Europäische Kulturpreis Taurus (2019) verliehen.
René Pape
Staatsoper



Hotelinformationen für Wien 27
Wien, SacherWien, Sacher
Sacher *****
Das traditionsreiche und weltberühmte Luxushotel Sacher ***** entführt seine Gäste in eine andere Welt: Zu den illustren Gästen des Hauses zählten Indira Gandhi, Queen Elizabeth II und John F. Kennedy. Charmant gelebte Tradition, exzellenter Service, modernste Ausstattung sowie der erstklassige Standort vis-á-vis der Oper machen das Sacher zum stilvollen Zuhause in der Weltstadt Wien.
Wien, ImperialWien, Imperial
Imperial *****
1873 wandelte sich die Privatresidenz des Fürsten von Württemberg zum heute legendären Hotel Imperial *****. Die einzigartige Lage an der prachtvollen Wiener Ringstraße vis-à-vis dem Musikverein Wien macht das Haus zum perfekten Ausgangspunkt für alle Erkundungen. In den oberen Etagen genießt man in klassischen Zimmern den traumhaften Blick. Im mit einem Michelin-Stern und drei Gault-Millau-Hauben ausgezeichneten Restaurant „Opus“ genießen Sie feinste Küche.
Wien, BristolWien, Bristol
Bristol *****
Wiens einziges fin de siècle-Hotel Bristol ***** liegt direkt an der Staatsoper. Das im Jahre 1892 gegründete Haus hat seinen einzigartigen Charakter, eine Atmosphäre von Luxus und Kultur, bis in die heutige Zeit bewahrt. Die Ausstattung der 150 Zimmer ist bis ins Detail liebevoll arrangiert. Lassen Sie den Opernabend entspannt in der Bristol-Bar ausklingen - seit jeher das Herzstück des charmanten Hauses.
Wien, The Guesthouse ViennaWien, The Guesthouse Vienna
The Guesthouse Vienna ****
The Guesthouse Vienna **** ist ein besonderes Haus unter den Wiener Hotels: Neben Albertina und direkt hinter der Staatsoper gelegen befindet es sich in bester Umgebung inmitten des 1. Bezirks. Das moderne und unaufgeregt elegante Designhotel zeichnet sich durch eine freundliche und helle Einrichtung, einen liebevollen und individuellen Service sowie geschmackvolle und geräumige Zimmer aus – die großzügigen Deluxe-Zimmer mit Opernblick und Lesenische direkt am Fenster (Literatur für den Zeitraum Ihres Aufenthalts sowie die Getränke der Minibar sind inklusive) sind bei Orpheus-Gästen seit Jahren sehr beliebt. Und das Frühstück, herzlich am Tisch serviert, wird Sie durch seine Qualität und Frische begeistern.
Wien, Kaiserhof WienWien, Kaiserhof Wien
Kaiserhof Wien ****
Das Best Western Premier Kaiserhof Wien **** liegt in ruhiger Lage im historischen Herzen Wiens. 74 stilvolle Hotelzimmer und Suiten repräsentieren eine sympathische Verbindung von Jahrhundertwende-Architektur und modernster Ausstattung. Bester Service und die Liebe zum Detail verleihen dem Kaiserhof eine gemütliche Atmosphäre. Zur Staatsoper sowie zum Musikverein sind es ca. zehn Gehminuten.



Pauschalpreis pro Person für Wien 27
EZ-Zuschlag/ Nacht
Sacher
Auf Anfrage
170-410,- Euro
Imperial
2.520,- Euro
150-230,- Euro
Bristol
2.160,- Euro
140-420,- Euro
The Guesthouse Vienna
2.280,- Euro
140-280,- Euro
Kaiserhof Wien
1.960,- Euro
40-190,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.