von Dienstag 29. März bis Freitag 1. April 2022, 3 Nächte 
Arrangement 63
Wiener Symphoniker, am 29.
Werke von A. Bruckner, A. Schönberg u.a.
Constantinos Carydis
Thomas Qausthoff
Konzerthaus
Rigoletto
G. Verdi
Wie schon in seiner Luisa Miller ist Verdis titelgebende Figur Rigoletto kein Mann von Rang, sondern ein Vertreter des Volkes, in diesem Fall ein missgestalteter Hofnarr. Mit größter Sorgfalt widmete sich der Komponist der psychologischen Ausgestaltung seines Helden. Dies mag damit zusammen hängen, dass die venezianische Zensur die Oper anfangs wegen Majestätsbeleidigung verboten hatte und diese erst nach zahlreichen Änderungen auf die Bühne gebracht werden konnte. Da das Libretto mehrmals stark verändert und auch der szenische Aufbau ins Schwanken gebracht wurde, musste die Einheit des Stücks auf andere Weise gewahrt und wiederhergestellt werden. So verlegte Giuseppe Verdi (1813-1901) diese in den persönlichen, tragischen Konflikt des Rigoletto, der für die Handlung und den Zusammenhang der Figuren untereinander entscheidend ist. Dem Komponisten gelang es vortrefflich, Rezitative, Arien und Duette zu einer höheren musikalischen Einheit zusammen zu fassen und die alte Struktur der Nummernoper aufzulösen. Er selbst sah sein Werk sogar als revolutionär an.
Nachdem die Musik von Zeitgenossen, vor allem von Anhängern Richard Wagners, als zu seicht und oberflächlich kritisiert worden war, konnte erst Igor Strawinsky dieses Urteil aufheben: Er äußerte sich lobend über den Einfallsreichtum der Oper. Heute gehört „Rigoletto“ zum Standardrepertoire jedes Opernhauses und die beliebten, äußerst anspruchsvoll zu singenden Arien “La donna è mobile” oder “Caro nome” werden auch in Liederabenden gerne isoliert dargeboten.
Rigoletto, G. Verdi, am 30.
Marco Armiliato - Pierre Audi
Vera Lotte Boecker, Monika Bohinec,
Ludovic Tézier
Der Bariton Ludovic Tézier begann seine Bühnenkarriere an den Opern von Luzern und Lyon. Er zählt heute zu den Besten seines Faches und wurde für seine Leistung mit dem Titel des Chevalier de l’ordre des arts et des lettres geadelt.
Tézier ist seit fast 20 Jahren auf allen großen Bühnen der Musikwelt zu Gast, von der Metropolitan Opera in New York, über die Bayerische Staatsoper und die Salzburger Festspiele bis zum Teatro alla Scala in Mailand.
Sein erfolgreiches Debut am Covent Garden gab der 1968 in Marseille geborene Tézier 2004 in der Rolle des Albert (Werther), seither kehrt er immer wieder an das königliche Opernhaus zurück. Zuletzt war der Bariton 2019 in London in der hochkarätig besetzten und von Kritikern wie Publikum bejubelten Produktion von Giuseppe Verdis La forza del destino zu erleben: Dort begeisterte Tézier mit seiner packendend-düsteren Darstellung des Don Carlo an der Seite seiner Co-Stars Anna Netrebko (Leonora) und Jonas Kaufmann (Don Alvaro).
Ludovic Tézier, Francesco Demuro, Evgeny Solodovnikov
Staatsoper
Wozzeck, A. Berg, am 31.
Philippe Jordan - Simon Stone
Anja Kampe
Anja Kampe studierte an den Hochschulen in Dresden und Turin und hat sich besonders mit ihren Wagner-Interpretationen einen Namen in der Klassikszene gemacht. Erstmals internationales Aufsehen erzielte die 1968 geborene Sopranistin aus Thüringen an der Seite von Plácido Domingo in der Rolle der Sieglinde an der Oper Washington. Anschließend führten Kampe ihre Partien der Kundry, Brünnhilde, Senta oder Isolde zu den renommiertesten Opernhäusern der Welt, von der Wiener Staatsoper, den Salzburger Osterfestspielen, die Berliner Staatsoper bis hin zu den legendären Bayreuther Festspielen. Weiterhin feierte die Sopranistin aus Thüringen Erfolge unter anderem in der Rolle der Katerina Ismailova und Minnie (La Fanciulla del West), Leonore (Fidelio) oder Lisa (Pique Dame).
2018 wurde die Sopranistin zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. Damit reiht sich Kampe in die Reihe erfolgreicher Künstlerkollegen wie Anja Harteros, Diana Damrau, Christian Gerhaher und Jonas Kaufmann ein.
Anja Kampe, Sean Panikkar, Jörg Schneider,
Christian Gerhaher
Der charismatische Bariton Christian Gerhaher (*1969) hat sich dem Lied verschrieben – und bildet mit seinem festen Liedpartner, dem Pianisten Gerold Huber, bereits seit fast drei Jahrzehnten ein erfolgreiches und im Klang unverwechselbares Lied-Duo. In sämtlichen renommierten Konzertsälen von Europa bis Amerika verzaubern die beiden Künstler mit ihrem vertrauten Zusammenspiel das Publikum mit ihren gefühlvollen Liedinterpretationen. Im Fokus stehen dabei auf der Bühne wie auch in den zahlreichen CD-Einspielungen das umfangreiche Liedschaffen Gustav Mahlers, Robert Schumanns und Franz Schuberts.
Neben den kammermusikalischen Kunstliederabenden ist der gebürtige Straubinger mit einem abgeschlossenen Medizinstudium regelmäßig auch auf den großen Konzert-, Festival- und Opernbühnen dieser Welt zu Hause. Dort arbeitet der in München lebende Sänger mit Spitzenorchestern und allen namhaften Dirigenten unserer Zeit zusammen.
Christian Gerhaher, Dmitry Belosselskiy
Staatsoper



Hotelinformationen für Wien 63
Wien, SacherWien, Sacher
Sacher *****
Das traditionsreiche und weltberühmte Luxushotel Sacher ***** entführt seine Gäste in eine andere Welt: Zu den illustren Gästen des Hauses zählten Indira Gandhi, Queen Elizabeth II und John F. Kennedy. Charmant gelebte Tradition, exzellenter Service, modernste Ausstattung sowie der erstklassige Standort vis-á-vis der Oper machen das Sacher zum stilvollen Zuhause in der Weltstadt Wien.
Wien, BristolWien, Bristol
Bristol *****
Wiens einziges fin de siècle-Hotel Bristol ***** liegt direkt an der Staatsoper. Das im Jahre 1892 gegründete Haus hat seinen einzigartigen Charakter, eine Atmosphäre von Luxus und Kultur, bis in die heutige Zeit bewahrt. Die Ausstattung der 150 Zimmer ist bis ins Detail liebevoll arrangiert. Lassen Sie den Opernabend entspannt in der Bristol-Bar ausklingen - seit jeher das Herzstück des charmanten Hauses.
Wien, The Guesthouse ViennaWien, The Guesthouse Vienna
The Guesthouse Vienna ****
The Guesthouse Vienna **** ist ein besonderes Haus unter den Wiener Hotels: Neben Albertina und direkt hinter der Staatsoper gelegen befindet es sich in bester Umgebung inmitten des 1. Bezirks. Das moderne und unaufgeregt elegante Designhotel zeichnet sich durch eine freundliche und helle Einrichtung, einen liebevollen und individuellen Service sowie geschmackvolle und geräumige Zimmer aus – die großzügigen Deluxe-Zimmer mit Opernblick und Lesenische direkt am Fenster (Literatur für den Zeitraum Ihres Aufenthalts sowie die Getränke der Minibar sind inklusive) sind bei Orpheus-Gästen seit Jahren sehr beliebt. Und das Frühstück, herzlich am Tisch serviert, wird Sie durch seine Qualität und Frische begeistern.
Wien, Kaiserhof WienWien, Kaiserhof Wien
Kaiserhof Wien ****
Das Best Western Premier Kaiserhof Wien **** liegt in ruhiger Lage im historischen Herzen Wiens. 74 stilvolle Hotelzimmer und Suiten repräsentieren eine sympathische Verbindung von Jahrhundertwende-Architektur und modernster Ausstattung. Bester Service und die Liebe zum Detail verleihen dem Kaiserhof eine gemütliche Atmosphäre. Zur Staatsoper sowie zum Musikverein sind es ca. zehn Gehminuten.



Pauschalpreis pro Person für Wien 63
EZ-Zuschlag/ Nacht
Sacher
Auf Anfrage
170-410,- Euro
Bristol
Auf Anfrage
140-420,- Euro
The Guesthouse Vienna
Auf Anfrage
140-280,- Euro
Kaiserhof Wien
Auf Anfrage
40-190,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.