von Freitag 29. April bis Montag 2. Mai 2022, 3 Nächte 
Arrangement 74, Maifeiertag
Lucia di Lammermoor
G. Donizetti
Eine blutrünstige, von Rache geprägte Familienfehde als düstere Handlung steht in Gaetano Donizettis (1797-1848) dreiaktiger Belcanto-Oper „Lucia di Lammermoor“ anspruchsvollen Koloraturarien voll zerbrechlicher Schönheit gegenüber. Die berühmteste Arie und zugleich Höhepunkt des Werkes ist die sogenannte „Wahnsinnsarie“ Il dolce suono: Hier fantasiert Lucia, die kurz zuvor ihren frisch angetrauten Ehemann erstochen hat, um sich so aus der vom Bruder arglistig arrangierten Ehe zu befreien, um sich in Gedanken ihrer wahren Liebe Edgardo – dem Erzrivalen der Familie – hingeben zu können.
Donizetti komponierte „Lucia di Lammermoor“ 1835 in nur wenigen Wochen. Als Vorlage der am Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführten Oper diente dem italienischen Komponisten das Libretto Salvadore Cammaranos nach dem Roman „The Bride of Lammermoor“ von Walter Scott.
Die Opernpremiere war ein voller Erfolg und sollte vier Jahre später auch in einer französischen Fassung in Paris Premiere feiern. Lucia di Lammermoor zählt bis heute zu Donizettis populärsten Bühnenwerken, in der Rolle der Lucia brillierten in jüngerer Zeit unter anderem Diana Damrau, Anna Netrebko, Pretty Yende und Lisette Oropesa.
Lucia di Lammermoor, G. Donizetti, am 29.
Evelino Pidò - Laurent Pelly
Lisette Oropesa
1983 in New Orleans geboren, zählt Lisette Oropesa zu den gefragtesten (Koloratur-)Sopranistinnen ihrer Generation. Mit ihrem umfangreichen Rollenrepertoire ist sie auf allen großen Bühnen der Welt zu Gast. Die Sopranistin mit kubanischen Wurzeln debütierte an der Metropolitan Opera New York und brillierte dort in den Rollen der Susanna (Le nozze di Figaro), Gilda (Rigoletto) und Nannetta (Falstaff). Nach zahlreichen Gastengagements in den Vereinigten Staaten erobert sie seither auch die europäischen Opernbühnen, vom Teatro Real in Madrid zur Bayerischen Staatsoper in München, von den Festspielbühnen der Arena di Verona bis ins finnische Savonlinna. Viel Beifall hat die Sopranistin auch für ihre brillante Belcanto-Rolle der Lucia in Donizettis Lucia di Lammermoor erhalten, mit der sie unter anderem ihr Hausdebut am Royal Opera House in London gab.
Bei den International Opera Awards 2020 ist Lisette Oropesa nominiert in der Kategorie Female Singer.
Lisette Oropesa,
Benjamin Bernheim
Der 1985 in Paris geborene Benjamin Bernheim ist ein lyrischer Tenor, dessen Debutalbum 2019 bei der Deutschen Grammophon erschien. Bernheim gilt als hervorragender Interpret des italienischen und französischen Fachs. Nach Abschluss seines Studiums wurde er in das Züricher Opernstudio aufgenommen. 2012 debütierte er bei den Salzburger Festspielen, im Anschluss daran war er auch bei den Pfingstfestspielen in Salzburg zu Gast. Markante Stationen seiner aufstrebenden Karriere waren die Semperoper Dresden, das Opernhaus Zürich, die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House und das Teatro alla Scala. Konzertant trat Bernheim in Puccinis „Messa di Gloria“ mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Antonio Pappano sowie bei einem Konzert anlässlich der Feierlichkeiten „150 Jahre Staatsoper am Ring“ auf. 2019 gab der junge Künstler sein gefeiertes Rollendebüt als Duca in „Rigoletto“ an der Bayerischen Staatsoper, nachdem er als Alfredo in einer Aufsehen erregenden Inszenierung von „La Traviata“ an der Opéra de Paris mit seiner Bühnenpartnerin Pretty Yende als Violetta für Furore gesorgt hatte.
Benjamin Bernheim, George Petean, Roberto Tagliavini
Staatsoper
Solistenkonzert Martha Argerich & Renaud Capuçon, am 30.
Das Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Konzerthaus
Wiener Philharmoniker, am 1., 11.00 Uhr
R. Strauss: Malven, Vier letzte Lieder für Sopran und Orchester
A. Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Christian Thielemann
Christian Thielemann zählt seit vielen Jahren zu den großen deutschen Dirigenten unserer Zeit. Geboren 1959 im damaligen West-Berlin, begann er seine berufliche Laufbahn in seiner Geburtsstadt an der Deutschen Oper unter keinem geringeneren als Herbert von Karajan (1908-1989). Über verschiedene Stationen u. a. in Karlsruhe und Düsseldorf wechselte er 1988 als – damals jüngster Generalmusikdirektor – nach Nürnberg. Neun Jahre später kehrte Thielemann zurück nach Berlin an die Deutsche Oper, leitete anschließend von 2004 bis 2011 die Münchner Philharmoniker, jeweils ebenfalls in den Positionen des Generalmusikdirektors. Seit 2010 wirkt Thielemann bei den Bayreuther Festspielen mit. 2015 wurde er dort zum Musikdirektor ernannt. In der Spielzeit 2012/13 wechselte er nach Dresden zur Sächsischen Staatskapelle und übernahm zusätzlich 2013 die Position des Künstlerischen Leiters bei den Salzburger Osterfestspielen. Eine enge Bindung pflegt Christian Thielemann zu den Berliner und Wiener Philharmonikern.
Für seine Leistungen erhielt Thielemann zahlreiche Auszeichnungen und Würdigungen, darunter seine Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar, den Richard-Wagner-Preis, den Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper sowie seine Ehrenmitgliedschaft an der Royal Academy of Music in London und der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg.
Christian Thielemann
Sopran: Camilla Nylund
Musikverein
Tristan und Isolde, R. Wagner, am 1.
Philippe Jordan - Calixto Bieito
Martina Serafin, Ekaterina Gubanova, Andreas Schager,
René Pape
Ein Bass durch und durch - der gebürtige Dresdner René Pape debütierte bereits während seines Gesangsstudiums an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, woraufhin er sogleich ein festes Engagement erhielt. Seit 1991 tritt Pape bei den Salzburger Festspielen auf, 1994 sang er erstmals bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle des Fasolt (Das Rheingold) – zahlreiche Wagner-Rollen folgten. Weitere Engagements führten den 1964 geborenen Bass in alle großen Opernhäuser der Welt, darunter das Royal Opera House, die Metropolitan Opera, die Opera Nationale de Paris sowie die Wiener Staatsoper, Semperoper, Bayerische Staatsoper oder die Mailänder Scala. Neben seiner Opernpräsenz begeistert Pape regelmäßig in von Kritikern wie Publikum gleichermaßen hochgelobten Solisten- und Konzertabenden, in dessen Rahmen er mit Spitzenorchestern unter gefeierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin und Kirill Petrenko auftritt.
Seine CD-Einspielungen wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit zwei Grammy Awards sowie dem Echo Klassik. Für seine herausragenden künstlerischen Leistungen wurden Pape unter anderem der Österreichische Musiktheaterpreis (2017) sowie zuletzt der Europäische Kulturpreis Taurus (2019) verliehen.
René Pape, Iain Paterson
Staatsoper



Hotelinformationen für Wien 74
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Das traditionsreiche und weltberühmte Luxushotel Sacher ***** entführt seine Gäste in eine andere Welt: Zu den illustren Gästen des Hauses zählten Indira Gandhi, Queen Elizabeth II und John F. Kennedy. Charmant gelebte Tradition, exzellenter Service, modernste Ausstattung sowie der erstklassige Standort vis-á-vis der Oper machen das Sacher zum stilvollen Zuhause in der Weltstadt Wien.
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Pauschalpreis pro Person für Wien 74
EZ-Zuschlag/ Nacht
Sacher
Auf Anfrage
170-410,- Euro
Bristol
Auf Anfrage
140-420,- Euro
The Guesthouse Vienna
Auf Anfrage
140-280,- Euro
Kaiserhof Wien
Auf Anfrage
40-190,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.