von Mittwoch 28. Dezember 2022 bis Montag 2. Januar 2023, 5 Nächte 
Arrangement 21, Silvester
Dornröschen
P. I. Tschaikowsky
Wie die Ballette „Schwanensee“ (1876) und  „Der Nussknacker“ (1892) war auch das im Jahr 1890 uraufgeführte „Dornröschen“ eine Auftragskomposition und von vornherein als tanzbare Ballettmusik konzipiert. Mit ihren symphonischen, künstlerisch anspruchsvollen Elementen platzierte Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893) seine Ballettmusik dabei fern einer einfachen „Untermalung“ für die Bühnentänzer, sondern als geradezu – heute selbstverständlich – gleichberechtigte Gattung neben Oper und Konzert. Auch wenn im Repertoire der großen Opernbühnen häufiger Tschaikowskys „Schwanensee“ und  „Der Nussknacker“ im Vordergrund steht, so erachtete der Komponist selbst „Dornröschen“ als eines seiner besten Werke.
Basierend auf dem Märchen „La Belle au bois dormant“ von Charles Perrault erzählt das Ballett die Geschichte der Königstochter Aurora, deren Fluch nur durch den Kuss des Prinzen gelöst werden kann.
Dornröschen, P. I. Tschaikowsky, am 29., Ballett, Neuproduktion
Patrick Lange - Martin Schläpfer
Staatsoper
La fille du régiment
G. Donizetti
Tirol, 1815. Die junge Marie wurde als Findelkind von einem französischen Regiment aufgezogen und zieht nun als Marketenderin mit diesem umher. Sie liebt Tonio, einen Tiroler Burschen, der jedoch laut Regiment als vermeintlicher Spion keine akzeptable Partie ist. Als die ortsansässige Marquise von Berkenfield zufällig vom Regimentsführer Sulpice erfährt, dass es sich bei Marie um ihre verloren geglaubte Nichte handelt, nimmt sie Marie sofort unter ihre Fittiche, um bei ihr für Anstand und eine standgerechte Vermählung zu sorgen. Doch auch ein Jahr später singt Marie noch immer lieber Regimentslieder und liebt Tonio. Dieser ist unterdessen zum stattlichen Offizier aufgestiegen und möchte nach wie vor: Marie. Sein Vorsprechen bei der Marquise jedoch ist vergebens.
Als Tonio erfährt, dass Marie nicht der Marquises Nichte sein kann, stellt er diese zu Rede. Die Marquise muss gegenüber Sulpice zugeben, dass Marie ihre uneheliche Tochter ist. Das Regiment verhindert eine standesgemäße Hochzeit, Maries Vergangenheit wird offenbart und mit Zustimmung der Marquise darf Marie ihren geliebten Tonio heiraten.
Volkstümlich, romantisch, tänzerisch und melodisch geht es zu in Gaetano Donizettis (1797-1848) Opéra Comique aus dem Jahr 1840. Das in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts recht einfache, aber weit verbreitete Sujet des ehrlichen Bauern bzw. Soldaten gegenüber dem moralisch verkommenen Adelsstand bescherte dem in Paris uraufgeführten Werk großen Erfolg und gehörte lange zum Standardrepertoire.
Mit Tonios Arie „Ah! mes amis, quel jour de fête!“ mit gleich neun herausfordernden hohen c besteigt sozusagen jeder Tenor den Mount Everest seines Fachs.
La fille du régiment, G. Donizetti, am 30.
Michele Spotti - Laurent Pelly
Pretty Yende, Stephanie Houtzeel, Marianne Nentwich,
Juan Diego Flórez
Der peruanische Belcanto-Tenor Juan Diego Flórez (*1973) begeisterte sich zunächst für die Volksmusik seines Heimatlandes sowie Rock- und Popmusik, bevor er mit 17 Jahren seinen ersten Musikunterricht am Nationalkonservatorium erhielt. Es folgte ein Stipendiat am Curtis Institute of Music in den USA, wo Flórez auch erste Opernerfahrung sammelte. Seinen internationalen Durchbruch feierte Flórez  beim alljährlich im italienischen Pesaro stattfindenden Rossini Festival, als er – anstelle seiner geplanten Nebenrolle – kurzfristig für die Titelpartie des Corradino einsprang. Noch im gleichen Jahr folgte sein sensationelles Debut an der Mailänder Scala unter dem Dirigat Riccardo Mutis. Weltweite Engagements in allen großen Häusern folgten, darunter an der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera in New York, der Bayerischen Staatsoper, den Salzburger Festspielen, das Festspielhaus in Baden-Baden und die Zürcher Oper.
Mehrere seiner CD-Einspielungen wurden mit dem Echo Klassik prämiert. 2007 wurde Flórez der Orden El Sol del Perú – die höchste peruanische Staatsauszeichnung – verliehen. Seine 2011 gegründete Sinfonía por  Perú ermöglicht heute Kindern in 20 Zentren den Zugang zu musikalischer Bildung. Für sein soziales Engagement wurde Floréz in die Riege der Goodwill Ambassadors der UNESCO aufgenommen.
Juan Diego Flórez
Staatsoper
Silvesterkonzert, am 31.
Werke der Strauß-Dynastie
Franz Welser-Möst
Der 1960 in Linz geborene Maestro Franz Welser-Möst ist inzwischen seit fast 20 Jahren in den USA als Chefdirigent und Musikdirektor des Cleveland Orchestra tätig. Seine Heimatverbundenheit zum schönen (Ober-)Österreich hat er indes nie verloren. Und so ist macht er sowohl mit seinem Orchester auf den Welttourneen Halt in Österreich, aber ihn verbindet ebenso eine enge Partnerschaft mit den Wiener Philharmonikern. Mit ihnen tritt er weltweit auf, u. a. beim legendären Neujahreskonzert im Wiener Musikverein. Darüber hinaus ist er bei den traditionsreichen Salzburger Festspielen Sommer für Sommer zu Gast – im Gepäck Konzertrepertoire wie spannungsgeladene Opernliteratur. Für großes Aufsehen sorgte etwa 2018 die Aufführung von Strauss` „Salome“ mit einer grandiosen Asmik Grigorian.
Intimere Einblicke über seinen eigenen, mitunter holprigen Lebens- und Dirigentenweg, über Natur und Seele, in dem auch Kritik an der teils „verheizenden“ Klassikszene geübt wird, veröffentlichte Welser-Möst zu seinem 60. Geburtstag in seinem Buch „Als ich die Stille fand“.
Franz Welser-Möst
Wiener Philharmoniker
Musikverein
Sinfonie Nr. 9 d-Moll, L. van Beethoven, am 1.
Klaus Mäkelä
Solist: Louise Alder, Hanna Hipp, Tuomas Katajala, Shenyang
Wiener Symphoniker
Konzerthaus



Hotelinformationen für Wien 21
Wien, SacherWien, Sacher
Sacher *****
Das traditionsreiche und weltberühmte Luxushotel Sacher ***** entführt seine Gäste in eine andere Welt: Zu den illustren Gästen des Hauses zählten Indira Gandhi, Queen Elizabeth II und John F. Kennedy. Charmant gelebte Tradition, exzellenter Service, modernste Ausstattung sowie der erstklassige Standort vis-á-vis der Oper machen das Sacher zum stilvollen Zuhause in der Weltstadt Wien.
Wien, ImperialWien, Imperial
Imperial *****
1873 wandelte sich die Privatresidenz des Fürsten von Württemberg zum heute legendären Hotel Imperial *****. Die einzigartige Lage an der prachtvollen Wiener Ringstraße vis-à-vis dem Musikverein Wien macht das Haus zum perfekten Ausgangspunkt für alle Erkundungen. In den oberen Etagen genießen Sie in komfortablen Deluxe Zimmern und eleganten Suiten die atemberaubende Aussicht über die Dächer von Wien. Im mit drei Gault&Millau Hauben ausgezeichneten Restaurant „OPUS“ werden Sie mit feinster Küche verwöhnt.
Wien, BristolWien, Bristol
Bristol *****
Wiens einziges fin de siècle-Hotel Bristol ***** liegt direkt an der Staatsoper. Das im Jahre 1892 gegründete Haus hat seinen einzigartigen Charakter, eine Atmosphäre von Luxus und Kultur, bis in die heutige Zeit bewahrt. Die Ausstattung der 150 Zimmer ist bis ins Detail liebevoll arrangiert. Lassen Sie den Opernabend entspannt in der Bristol-Bar ausklingen - seit jeher das Herzstück des charmanten Hauses.
Wien, The Guesthouse ViennaWien, The Guesthouse Vienna
The Guesthouse Vienna ****
The Guesthouse Vienna **** ist ein besonderes Haus unter den Wiener Hotels: Neben Albertina und direkt hinter der Staatsoper gelegen befindet es sich in bester Umgebung inmitten des 1. Bezirks. Das moderne und unaufgeregt elegante Designhotel zeichnet sich durch eine freundliche und helle Einrichtung, einen liebevollen und individuellen Service sowie geschmackvolle und geräumige Zimmer aus – die großzügigen Deluxe-Zimmer mit Opernblick und Lesenische direkt am Fenster (Literatur für den Zeitraum Ihres Aufenthalts sowie die Getränke der Minibar sind inklusive) sind bei Orpheus-Gästen seit Jahren sehr beliebt. Und das Frühstück, herzlich am Tisch serviert, wird Sie durch seine Qualität und Frische begeistern.
Wien, Kaiserhof WienWien, Kaiserhof Wien
Kaiserhof Wien ****
Der Kaiserhof Wien **** liegt in ruhiger Lage im historischen Herzen Wiens. 74 stilvolle Hotelzimmer und Suiten repräsentieren eine sympathische Verbindung von Jahrhundertwende-Architektur und modernster Ausstattung. Bester Service und die Liebe zum Detail verleihen dem Kaiserhof eine gemütliche Atmosphäre. Zur Staatsoper sowie zum Musikverein sind es ca. zehn Gehminuten.



Pauschalpreis pro Person für Wien 21
EZ-Zuschlag/ Nacht
Sacher
Auf Anfrage
170-410,- Euro
Imperial
Auf Anfrage
150-230,- Euro
Bristol
5.590,- Euro
140-420,- Euro
The Guesthouse Vienna
4.930,- Euro
140-280,- Euro
Kaiserhof Wien
4.390,- Euro
40-190,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.