von Donnerstag 10. bis Sonntag 13. Februar 2022, 3 Nächte 
Arrangement 51
Manon Lescaut
G. Puccini
Nach dem großen Erfolg von Jules Massenets gleichnamiger Oper vertonte Giacomo Puccini (1858-1924) im Jahr 1892 ebenfalls den bekannten Stoff des Abbé Prévost: Im Vergleich zur französischsprachigen Version wollte er die Oper auf italienische Art schreiben, voller Leidenschaft und mit großer Verzweiflung. Dass ihm dies gelang, attestierte ihm ein begeistertes Publikum, das der Uraufführung am Teatro Regio in Turin beiwohnte. Auch heute bescheinigen Kritiker Puccinis Meisterwerk eine enorme Suggestivkraft. Mit „Manon Lescaut“ hatte Puccini auch seinen internationalen Ruf als anerkannter Komponist gefestigt. Für die dramatische Todesszene im Finale schuf er eine düstere und erschütternde Gefühlswelt, die er in diesem hohen Ausmaß nie mehr erreichen sollte. Zudem zeichnet sich „Manon Lescaut“ durch eine Fülle neuer Melodien und Motive aus, die in ihrem Einfallsreichtum und ihrer musikalischen Schönheit Ewigkeitswert besitzen. Allein die sechs äußerst unterschiedlichen Solostücke für Des Grieux gehören zu den anspruchsvollsten Tenorpartien, die Puccini je schrieb. Die charakterlich unausgereifte Figur der Manon steht im Gegensatz zu seinen späteren Titelheldinnen, da ihr die innere Stabilität fehlt und sie sich nicht nur von der Liebe, sondern auch von niederen Motiven wie Gier, Gefall- und Prunksucht leiten lässt.
Manon Lescaut, G. Puccini, am 10.
Nicola Luisotti - Robert Carsen
Asmik Grigorian
Die Sopranistin aus der litauischen Hauptstadt Vilnius ist spätestens seit ihrer aufsehenerregenden Titelpartie der Salome bei den Salzburger Sommerfestspielen 2018 auch dem breiten Publikum bestens bekannt. In der packenden Neuproduktion von Romeo Castellucci unter dem Dirigat Franz Welser-Mösts brillierte die 1981 geborene Asmik Grigorian und verzauberte Kritiker wie Publikum mit ihrer betörenden Stimme sowie ihrer ausdrucksstarken Bühnenpräsenz gleichermaßen. Für ihre Darstellung wurde die Tochter eines Sängerehepaares mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis als „Beste weibliche Hauptrolle“ ausgezeichnet.
Es mag scheinen, als wäre der „Star-Erfolg“ für Grigorian quasi über Nacht gekommen, doch die nachfolgenden Bühnen-Stationen standen davor bereits fest: In der Spielzeit 2018/2019 gab sie ihr erfolgreiches Haus- und Rollendebut an der Mailänder Scala als Marietta (Die tote Stadt). Alle namhaften Opernhäuser dürfen sich zukünftig auf diese großartige Stimme freuen.
Asmik Grigorian, Boris Pinkhasovich, Brian Jagde, Josh Lovell
Staatsoper
Die tote Stadt, E. W. Korngold, am 11.
Thomas Guggeis - Willy Decker
Vida Mikneviciute, Monika Bohinec,
Klaus Florian Vogt
Den Namen Klaus Florian Vogt (*1970) kennen mit Sicherheit alle Wagnerianer, zählt der Tenor doch als einer der Wagner-Spezialisten unserer Zeit. In den dramatischen Partien des „Lohengrin“, „Parsifal“ oder „Tannhäuser“ hat er bis heute viel Furore gemacht. Diese und weitere Wagner-Partien haben ihn an die großen Bühnen unserer Zeit gebracht, von der Wiener Staatsoper bis zur New Yorker Met. Seit 2007 ist Vogt bei den Bayreuther Festspielen nahezu ununterbrochen zu erleben, in der (ursprünglich für 2020) geplanten Neuproduktion des „Rings“ wird er die Rolle des Siegmund übernehmen.
Das Repertoire des gebürtigen Norddeutschen ist jedoch wesentlich vielschichtiger und umfasst neben Wagner etwa die Rolle des Florestan in Beethovens einziger Oper „Fidelio“ oder die des Paul in Korngolds „Die tote Stadt“. Auch im Liedfach und in der Kammermusik konnte der unter anderem mit dem ECHO-Klassik als Künstler des Jahres (2012) ausgezeichnete Vogt international Erfolge feiern. Zuletzt ist der Sänger in der CD-Einspielung der Beethoven-Symphonien durch die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen unter Parvo Järvi als Solist neben Christiane Oelze, Maria Lang und Matthias Goerne in der 9. Symphonie zu hören – diese Partie übernahm er übrigens auch zum Neujahrskonzert 2021 des Orchestre Philharmonique de Radio France.
Klaus Florian Vogt, Adrian Eröd
Staatsoper
Anna Bolena, G. Donizetti, am 12.
Giacomo Sagripanti - Eric Génovèse
Diana Damrau
Die aus dem bayerischen Günzburg stammende Diana Damrau ist seit über 20 Jahren eine der gefragtesten Sopranistinnen weltweit und gastiert regelmäßig an führenden Opernhäusern wie in New York, London, Paris, Mailand, Wien und München. Zudem war sie bereits bei zahlreichen Festivals wie den Salzburger Festspielen zu Gast und ist freischaffend als Lied- und Konzertsängerin tätig. 2007 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt, seit 2010 ist sie Trägerin des bayerischen Maximilian Ordens für Kunst und Wissenschaft.
Ihr vielseitiges Repertoire umfasst Partien wie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Donna Anna (Don Giovanni), Violetta Valéry (La traviata), Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro), Norina (Don Pasquale), Amina (La sonnambula), Gilda (Rigoletto), Elvira (I puritani), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Sophie (Der Rosenkavalier) und Leila (Les Pêcheurs de perles) sowie die Titelpartien in Maria Stuarda und Lucia di Lammermoor. Mehrere CDs, Videos sowie diverse Rundfunk- und Fernsehauftritte belegen das große künstlerische Schaffen und die besondere Karriere der 1971 geborenen Sopransitin. Diana Damrau ist mit dem Bassbariton Nicolas Testé verheiratet und Mutter zweier Söhne.
Diana Damrau, Ekaterina Semenchuk, Virginie Verrez,
Erwin Schrott
Der 1972 in Montevideo, Uruguay, geborene Bassbariton Erwin Schrott zählt zu den führenden Mozart-Interpreten unserer Zeit. 1998 gewann er den Gesangswettbewerb „Operalia“ und begann seine internationale Bühnenkarriere. Zu seinen Paraderollen gehören die Partien des Don Giovanni, Figaro und Leporello (Don Giovanni) – mit dessen Rolle er 2008 sein gefeiertes Debut bei den Salzburger Sommerfestspielen gab. Zu seinem weiteren Repertoire zählen etwa die Partie des Escamillo (Carmen), Dulcamara (L’Elisir d’amore), Procida (Les Vêpres siciliennes), Banquo (Macbeth), Méphistophélès (Faust) sowie die Titelpartie des Attila. Neben Opernproduktionen tritt Schrott auch konzertant auf.
Für viel Aufsehen sorgte der Auftritt auf der Berliner Waldbühne im Sommer 2012 gemeinsam mit (seiner damaligen Lebensgefährtin) Anna Netrebko und Jonas Kaufmann, welcher live in 20 Länder übertragen wurde. Weitere Engagements führten Schrott an viele große Häuser unserer Zeit, darunter das Teatro alla Scala in Mailand, die Metropolitan Opera in New York, die Wiener Staatsoper oder das Londoner Royal Opera House am Covent Garden oder die Bayerische Staatsoper.
Erwin Schrott, Pene Pati
Staatsoper



Hotelinformationen für Wien 51
Wien, SacherWien, Sacher
Sacher *****
Das traditionsreiche und weltberühmte Luxushotel Sacher ***** entführt seine Gäste in eine andere Welt: Zu den illustren Gästen des Hauses zählten Indira Gandhi, Queen Elizabeth II und John F. Kennedy. Charmant gelebte Tradition, exzellenter Service, modernste Ausstattung sowie der erstklassige Standort vis-á-vis der Oper machen das Sacher zum stilvollen Zuhause in der Weltstadt Wien.
Wien, ImperialWien, Imperial
Imperial *****
1873 wandelte sich die Privatresidenz des Fürsten von Württemberg zum heute legendären Hotel Imperial *****. Die einzigartige Lage an der prachtvollen Wiener Ringstraße vis-à-vis dem Musikverein Wien macht das Haus zum perfekten Ausgangspunkt für alle Erkundungen. In den oberen Etagen genießt man in klassischen Zimmern den traumhaften Blick. Im mit einem Michelin-Stern und drei Gault-Millau-Hauben ausgezeichneten Restaurant „Opus“ genießen Sie feinste Küche.
Wien, BristolWien, Bristol
Bristol *****
Wiens einziges fin de siècle-Hotel Bristol ***** liegt direkt an der Staatsoper. Das im Jahre 1892 gegründete Haus hat seinen einzigartigen Charakter, eine Atmosphäre von Luxus und Kultur, bis in die heutige Zeit bewahrt. Die Ausstattung der 150 Zimmer ist bis ins Detail liebevoll arrangiert. Lassen Sie den Opernabend entspannt in der Bristol-Bar ausklingen - seit jeher das Herzstück des charmanten Hauses.
Wien, The Guesthouse ViennaWien, The Guesthouse Vienna
The Guesthouse Vienna ****
The Guesthouse Vienna **** ist ein besonderes Haus unter den Wiener Hotels: Neben Albertina und direkt hinter der Staatsoper gelegen befindet es sich in bester Umgebung inmitten des 1. Bezirks. Das moderne und unaufgeregt elegante Designhotel zeichnet sich durch eine freundliche und helle Einrichtung, einen liebevollen und individuellen Service sowie geschmackvolle und geräumige Zimmer aus – die großzügigen Deluxe-Zimmer mit Opernblick und Lesenische direkt am Fenster (Literatur für den Zeitraum Ihres Aufenthalts sowie die Getränke der Minibar sind inklusive) sind bei Orpheus-Gästen seit Jahren sehr beliebt. Und das Frühstück, herzlich am Tisch serviert, wird Sie durch seine Qualität und Frische begeistern.
Wien, Kaiserhof WienWien, Kaiserhof Wien
Kaiserhof Wien ****
Das Kaiserhof Wien **** liegt in ruhiger Lage im historischen Herzen Wiens. 74 stilvolle Hotelzimmer und Suiten repräsentieren eine sympathische Verbindung von Jahrhundertwende-Architektur und modernster Ausstattung. Bester Service und die Liebe zum Detail verleihen dem Kaiserhof eine gemütliche Atmosphäre. Zur Staatsoper sowie zum Musikverein sind es ca. zehn Gehminuten.



Pauschalpreis pro Person für Wien 51
EZ-Zuschlag/ Nacht
Sacher
Auf Anfrage
170-410,- Euro
Imperial
2.450,- Euro
150-230,- Euro
Bristol
2.370,- Euro
140-420,- Euro
The Guesthouse Vienna
2.440,- Euro
140-280,- Euro
Kaiserhof Wien
2.090,- Euro
40-190,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.