von Freitag 4. bis Montag 7. März 2022, 3 Nächte 
Arrangement 55
L’Elisir d’amore
G. Donizetti
In einer Rekordgeschwindigkeit von 14 Tagen soll Gaetano Donizetti im Jahr 1832 seinen Liebestrank geschrieben haben – ein Auftragswerk für das Teatro alla Cannobiana in Mailand, das regelmäßig an allen großen Häusern gespielt wird und das als Prototyp schlechthin für das Genre der opera buffa gilt. Gefällige Motive, sangbare Melodien und Donizettis unverwechselbarer Humor, der immer wieder aus der Partitur aufblitzt, sind für den ungeheuren und anhaltenden Erfolg dieser Oper verantwortlich. Auch für Kinder, Jugendliche oder Operneinsteiger ist das italienische Meisterwerk bestens geeignet, da Leichtigkeit, Spielfreude und das unterhaltsame Libretto das bunte Treiben auf der Bühne kurzweilig und fröhlich vorantreiben.
Die Handlung spielt auf dem Lande: Nemorino liebt Adina; diese widerum liebäugelt mit dem Sergeanten Belcore. Um Adina für sich zu gewinnen, sucht Nemorino Hilfe beim Quacksalber Dulcamara. Mit dessen Liebestrank soll es gelingen, Adina in Nemorino verliebt zu machen… nach zahlreichen Verwicklungen, Scharlatanereien und augenzwinkernden Einfällen gibt es ein Happy End für die beiden Jungverliebten. Und jeder Opernfreund hat eine der romantischsten und schönsten Tenorarien im Ohr: Una furtiva lagrima.
L’Elisir d’amore, G. Donizetti, am 4.
Marco Armiliato - Otto Schenk
Nina Minasyan, Josh Lovell, Sergey Kaydalov, Misha Kiria
Staatsoper
Tosca
G. Puccini
„Tosca“ wurde am 14. Januar 1900 am Teatro Costanzi, dem heutigen Teatro dell’Opera di Roma uraufgeführt, symbolträchtig am Ort des Geschehens. Der Abend war ein gesellschaftliches Großereignis und neben Premierminister und der Königin waren auch die Komponisten Pietro Mascagni und Francesco Cilea anwesend. Mit seiner „Tosca“ betrat Giacomo Puccini (1858-1924) ein neues Jahrhundert und bekannte sich durch stark theatralische, auf Effekt bedachte Szenen mit ihr zur veristischen Oper einserseits als auch zur tragisch-heroischen Grand-Opéra andererseits.
Nachdem der Komponist das gleichnamige Drama von Victorien Sardous gesehen hatte, das mit Sarah Bernhardt in der Hauptrolle ein riesiger internationer Erfolg war, bemühte er sich bei Sardou erfolgreich um die Rechte für die Erstellung eines Librettos. Die Fülle der musikalischen Einfälle (mehr als 60 Themen treten leitmotivisch auf) und die atemlose Abfolge von Ereignissen sind wesentlich für die ungeheure Spannung und Dramatik der Oper verantwortlich. Durch die Fokussierung auf die Hauptperson gilt das Werk als “Primadonnenoper” schlechthin. Obwohl immer wieder vermutet wurde, dass hinter der Tosca eine historische Figur steht, so sind Personen und Handlung frei erfunden.
Der Hintergrund, vor dem sich die Handlung entspinnt, ist mit dem Zweiten Koalitionskrieg und der Schlacht bei Marengo im Jahr 1800 zwischen französischen und österreichischen Truppen allerdings historisch bestimmt. Napoleons vermeintliche Niederlage und sein dann doch abschließender Sieg über die Koalitionstruppen werden im 1. sowie im 2. Akt der Oper vermeldet.
Heute gehört „Tosca“ zu den beliebtesten und meist gespielten Opern überhaupt.
Tosca, G. Puccini, am 5.
Marco Armiliato - Margarethe Wallmann
Elena Stikhina
Die Sopranistin Elena Stikhina (*1986) zählt zu den herausragenden Nachwuchskünstlerinnen unserer Zeit und hat in ihrem Fach bereits international für Furore gesorgt: Nachdem sie den renommierten Operalia-Gesangswettbewerb für sich entscheiden konnte – eine Auszeichnung, die in der Vergangenheit bereits das Karriere-Sprungbrett für viele heute etablierte Künstler darstellte, folgten bald darauf Auftritte an der Opéra de Paris, der Deutschen Oper Berlin sowie der Staatsoper Unter den Linden und der Dresdner Semperoper. In der Spielzeit 2018/19 konnte Stikhina erfolgreich in den USA debütieren, sowohl an der New Yorker Metropolitan Opera, an der sie die Titelpartie in Puccinis „Suor Angelica“ gab, sowie als „Tosca“ an der Boston Lyric Opera. Im Sommer 2019 gab die gebürtige Russin – als Vertretung für Sonya Yoncheva – mit der Partie der Medee ihre vielbeachtete Premiere bei den Salzburger Festspielen. Spätestens damit ist Stikhina dabei, sich von einer herausragenden Nachwuchskünstlerin zu einem der zukünftigen großen Sterne am Musikhimmel zu etablieren.
Elena Stikhina, Vittorio Grigolo, Roberto Frontali
Staatsoper
Ein Deutsches Requiem, J. Brahms, am 6., 15.30 Uhr
Ivor Bolton
Solist: Christina Landshamer, Tareq Nazmi
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Musikverein



Hotelinformationen für Wien 55
Wien, SacherWien, Sacher
Sacher *****
Das traditionsreiche und weltberühmte Luxushotel Sacher ***** entführt seine Gäste in eine andere Welt: Zu den illustren Gästen des Hauses zählten Indira Gandhi, Queen Elizabeth II und John F. Kennedy. Charmant gelebte Tradition, exzellenter Service, modernste Ausstattung sowie der erstklassige Standort vis-á-vis der Oper machen das Sacher zum stilvollen Zuhause in der Weltstadt Wien.
Wien, ImperialWien, Imperial
Imperial *****
1873 wandelte sich die Privatresidenz des Fürsten von Württemberg zum heute legendären Hotel Imperial *****. Die einzigartige Lage an der prachtvollen Wiener Ringstraße vis-à-vis dem Musikverein Wien macht das Haus zum perfekten Ausgangspunkt für alle Erkundungen. In den oberen Etagen genießt man in klassischen Zimmern den traumhaften Blick. Im mit einem Michelin-Stern und drei Gault-Millau-Hauben ausgezeichneten Restaurant „Opus“ genießen Sie feinste Küche.
Wien, BristolWien, Bristol
Bristol *****
Wiens einziges fin de siècle-Hotel Bristol ***** liegt direkt an der Staatsoper. Das im Jahre 1892 gegründete Haus hat seinen einzigartigen Charakter, eine Atmosphäre von Luxus und Kultur, bis in die heutige Zeit bewahrt. Die Ausstattung der 150 Zimmer ist bis ins Detail liebevoll arrangiert. Lassen Sie den Opernabend entspannt in der Bristol-Bar ausklingen - seit jeher das Herzstück des charmanten Hauses.
Wien, The Guesthouse ViennaWien, The Guesthouse Vienna
The Guesthouse Vienna ****
The Guesthouse Vienna **** ist ein besonderes Haus unter den Wiener Hotels: Neben Albertina und direkt hinter der Staatsoper gelegen befindet es sich in bester Umgebung inmitten des 1. Bezirks. Das moderne und unaufgeregt elegante Designhotel zeichnet sich durch eine freundliche und helle Einrichtung, einen liebevollen und individuellen Service sowie geschmackvolle und geräumige Zimmer aus – die großzügigen Deluxe-Zimmer mit Opernblick und Lesenische direkt am Fenster (Literatur für den Zeitraum Ihres Aufenthalts sowie die Getränke der Minibar sind inklusive) sind bei Orpheus-Gästen seit Jahren sehr beliebt. Und das Frühstück, herzlich am Tisch serviert, wird Sie durch seine Qualität und Frische begeistern.
Wien, Kaiserhof WienWien, Kaiserhof Wien
Kaiserhof Wien ****
Das Kaiserhof Wien **** liegt in ruhiger Lage im historischen Herzen Wiens. 74 stilvolle Hotelzimmer und Suiten repräsentieren eine sympathische Verbindung von Jahrhundertwende-Architektur und modernster Ausstattung. Bester Service und die Liebe zum Detail verleihen dem Kaiserhof eine gemütliche Atmosphäre. Zur Staatsoper sowie zum Musikverein sind es ca. zehn Gehminuten.



Pauschalpreis pro Person für Wien 55
EZ-Zuschlag/ Nacht
Sacher
Auf Anfrage
170-410,- Euro
Imperial
2.180,- Euro
150-230,- Euro
Bristol
2.090,- Euro
140-420,- Euro
The Guesthouse Vienna
2.170,- Euro
140-280,- Euro
Kaiserhof Wien
1.840,- Euro
40-190,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.